Liebe Mitglieder und FINSOZ-Interessenten,
herzlich willkommen zum ersten Newsletter des Jahres. Die vergangenen Monate waren geprägt von intensiver fachlicher Arbeit und vielfältigen Aktivitäten in unserem Verband.
Im Fokus standen insbesondere die Themen Künstliche Intelligenz in der Sozialwirtschaft, digitale Souveränität sowie aktuelle Entwicklungen rund um die Pflegedokumentation. Ergänzt wurden diese Schwerpunkte durch unsere Veranstaltungs- und Netzwerkarbeit sowie neue Impulse aus der FINSOZ-Akademie.
Werfen Sie einen kompakten Blick auf die wichtigsten Highlights der letzten Monate – wie gewohnt übersichtlich für Sie aufbereitet.
Mit dem Frühling beginnt auch eine Zeit des Aufbruchs und neuer Impulse. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine inspirierende Lektüre und viel Erfolg für Ihre kommenden Projekte.
Herzliche Grüße
Ihr FINSOZ e. V.
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Inhaltsübersicht
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FINSOZ intern
„20 Jahre Fachtagung Sozialinformatik“ – ein Jubiläum voller Impulse
I
n diesem Jahr feiert die Fachtagung Sozialinformatik ihr 20-jähriges Bestehen – ein besonderes Ereignis, das nicht nur inhaltlich überzeugt, sondern auch als Jubiläumsveranstaltung mit einigen Überraschungen und Neuerungen aufwartet. Vom 18. bis 19. Juni 2026 treffen sich in Eichstätt Fach‑ und Führungskräfte aus sozialen Organisationen, IT-Verantwortliche, Lösungsanbieter, Wissenschaftler:innen und Berater:innen, um gemeinsam die Zukunft der Digitalisierung in der Sozialwirtschaft zu gestalten.
Die Tagung bietet praxisnahe Impulse, Raum für fachlichen Austausch und Networking, einen Innovationspitch sowie spannende Jubiläums-Highlights. Seit zwei Jahrzehnten ist die Fachtagung ein unverzichtbarer Treffpunkt und ein Forum für Best Practices, strategische Impulse und innovative Ideen.
Mitgliederversammlung 2026 – Termin vormerken
Auch w
enn die 15. Mitgliederversammlung gefühlt erst kürzlich stattgefunden hat, richten wir den Blick bereits nach vorn: Die Planungen für 2026 sind angelaufen.
Bitte merken Sie sich den Termin schon jetzt verbindlich vor: Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung des Digitalverbands FINSOZ e. V. findet am 11. November 2026 im Einstein Center Digital Future in Berlin statt.
Die Mitgliederversammlung bietet die Gelegenheit, gemeinsam auf Entwicklungen zu blicken, strategische Themen zu diskutieren und die zukünftige Ausrichtung aktiv mitzugestalten. Dazu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf ein Wiedersehen, interessante Gespräche und einen anregenden Tag.
Die offiziellen Einladungen inklusive Tagesordnung werden im dritten Quartal 2026 wie gewohnt per Post und E-Mail an alle Mitglieder versendet.
Blick nach vorn
Fachgruppen und Fachgespräche
Die wertvollen Arbeitsergebnisse unserer Fachgruppen, der Erfolg unserer Veranstaltungen bei den Teilnehmenden und das positive Feedback aus den Fachgesprächen zeigen immer wieder aufs Neue, dass Verbände wie der unsere vom Austausch leben. Daher möchten diese fachlichen Austauschformate weiter ausbauen.- Gestalten Sie relevante Fachdiskussionen mit
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Positionieren Sie sich in unterschiedlichen Fachgruppen zu einem Thema – und schaffen Sie gemeinsam mit uns Lösungskonzepte für die Branche
Abbildung KI-generiert
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Souverän.Digital.Sozial. - Konferenz | Season 2 - Save the Date
Eine zweite Auflage und eine neue Staffel SDS – und natürlich wieder mit Dave?

Was Sie erwartet? Nun ja – wir könnten schon einiges erzählen… aber möchten die Spannung noch etwas aufrecht erhalten.
Das finale Programm mit allen Inhalten, Referierenden, Formaten und Infos zu den Teilnahmegebühren wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
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Wie geht es weiter mit PeBeM?
Die Umsetzung der Personalbemessung in der stationären Pflege bleib
t eine spannende Frage, nachdem im letzten Jahr der Bericht aus dem Forschungsprojekt von Professor Rothgang veröffentlicht wurde und der Gesetzgeber die verpflichtende Umsetzung von PeBeM ausgesetzt hatte.
Hier wird nun verstärkt auf das Eigeninteresse der Einrichtungen zur inhaltlichen Umsetzung von PeBeM gesetzt. Dadurch ist in der stationären Pflege sehr viel Unsicherheit entstanden.
FINSOZ hat hier die Initiative zur Klärung des Sachstandes ergriffen und am 18. März 2026 die Spitzenverbände der Leistungserbringer (Wohlfahrt und private Verbände) zu einem Austausch bezüglich der Umsetzung von PeBeM eingeladen. Das Ergebnis dieses Austausches war sehr uneinheitlich, da die einzelnen Verbände unterschiedliche Umsetzungsstrategien vor der Einsetzung des Projektbüros zu PeBeM (geplanter Termin Ende 2026) verfolgen.
Die konkrete Umsetzung von PeBeM erfordert eine klare Unterstützung durch Softwarelösungen, um den zusätzlichen Steuerungsaufwand in Grenzen zu halten. Die dafür notwendigen Prozesse in Softwarelösungen wollen wir gemeinsam mit Professor Rothgang in einem Workshop zur organisatorischen Umsetzung des PeBeM in Software erarbeiten.
Termin für den Workshop für Softwareanbieter ist der 26. Juni 2026. Bitte merken Sie den Termin schon jetzt vor. Genauere Informationen senden wir Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt.
Foto: @rdne, Pexels
Rückblick und Ergebnisse
Bewegter Start ins Jahr 2026 – Ein persönlicher Einblick von Nele Stock
Das erste Quartal war intensiv, vielfältig, voller spannender Begegnungen und vor allem eines: bereichernd.
Gl
eich zu Jahresbeginn ging es für mich nach Nürnberg, um FINSOZ als Stakeholder der Hochschule Hof im Interreg-Projekt HUMAN zu vertreten. Im HUMAN-Projekt arbeiten 15 europäische Partner gemeinsam an politischen Instrumenten für eine effizientere und gerechtere Gesundheitsversorgung. Eine wertvolle Gelegenheit, FINSOZ sichtbar zu positionieren und Netzwerke auf nationaler wie internationaler Ebene auszubauen. Auch das Contec Forum in Berlin bot zahlreiche Anknüpfungspunkte für Austausch. Ein zentrales Thema war die intensiv diskutierte Pflegereform. Meine wichtigste Erkenntnis: Die Probleme sind auf allen Ebenen bekannt, und es fehlt weder an Ideen noch an Wissen. Dennoch bleibt es oft beim „Wir müssen“ und „Wir sollten“, statt ins Handeln zu kommen – obwohl genau das längst überfällig ist. Apropos vom Reden ins Handeln kommen - genau darum ging es beim KI-Hackathon in Kassel. Im Rahmen des DaKILP-Projekts der Hochschule Hof und Diakonie Baden, an dem FINSOZ als assoziierter Partner beteiligt ist, wurden konkrete KI-Use-Cases entwickelt, die nun weiter ausgearbeitet und gezielt in die Praxis überführt werden. Auch die 8. PPZ-Pflegekonferenz „Cluster Zukunft der Pflege“ hat gezeigt, wie viele innovative Lösungen bereits vorhanden sind. Hier wurde der Blick noch einmal breiter: Impulse aus Wissenschaft und Politik trafen auf die zentrale Frage, wie wir Technologie sinnvoll implementieren und gleichzeitig tragfähig refinanzieren können. Mein persönliches Highlight war die Souverän.Digital.Sozial.-Konferenz in Paderborn: starke Impulse, intensiver Austausch und das klare Gefühl, dass wir, trotz unterschiedlicher Perspektiven, gemeinsam an einer digitalen Souveränität arbeiten.
Souverän.Digital.Sozial 2026: Digitale Souveränität gemeinsam gestalten

Die SDS-Konferenz 2026 in Paderborn hat eindrucksvoll gezeigt: Digitale Souveränität ist nicht nur eine zentrale Zukunftsfrage – sie ist längst gelebte Realität. Rund 140 Teilnehmende aus Praxis, Verbänden, IT und gemeinwohlorientierten Organisationen diskutierten, wie mehr Unabhängigkeit, Resilienz und Gestaltungsfähigkeit konkret erreicht werden können.
Nachdem in zahlreichen Onlineformaten bereits die fünf Ebenen digitaler Souveränität beleuchtet wurden, standen in Paderborn vor allem konkrete Lösungsansätze im Mittelpunkt. Klar wurde: Der Weg zu mehr digitaler Souveränität beginnt nicht mit einem radikalen Systemwechsel, sondern mit bewusst getroffenen Entscheidungen – in den Bereichen Infrastruktur, Plattformen & Querschnittsfunktionen, Datenmanagement, Fachanwendungen und Governance. Die Konferenz machte dabei drei zentrale Punkte deutlich:
- Souveränität ist machbar: Praxisbeispiele zeigten, wie Organisationen bereits heute erfolgreich auf offene und unabhängige Lösungen setzen
- Transformation braucht Gemeinschaft: Austausch, geteilte Erfahrungen und Kooperation sind entscheidend, um tragfähige Alternativen zu etablieren
- Die Sozialwirtschaft hat besondere Anforderungen: Datenschutz, Gemeinwohlorientierung und langfristige Tragfähigkeit müssen konsequent mitgedacht werden
Besonders wertvoll war die Vielfalt der Perspektiven: Akteur:innen aus Kirche, Sozialwesen, Praxis, Industrie und strategischer Entwicklung kamen zusammen und haben die Diskussion bereichert. Wer die eigenen digitalen Werkzeuge gestaltet, stärkt nicht nur die eigene Organisation, sondern die Handlungsfähigkeit der gesamten Branche.
Die Diskussionen rund um Souverän.Digital.Sozial gehen über die Konferenz hinaus weiter. In der LinkedIn-Community werden Erfahrungen geteilt, Fragen diskutiert und neue Ansätze entwickelt. Vernetzen Sie sich weiter und werden Sie Teil der LinkedIn-Gruppe, um Ihre Perspektive einzubringen und stets auf dem Laufenden zu bleiben: https://www.linkedin.com/groups/17933053/
Starke Impulse für die Sozialwirtschaft: Fachgespräche zu BCM und Datenstrategie
Die beiden ersten FINSOZ-Fachgespräche in diesem Jahr haben erneut gezeigt
, wie wertvoll der fachliche Austausch für die Sozialwirtschaft ist. Beim Fachgespräch zum Thema Business Continuity Management (BCM) am 2. Februar 2026 wurde deutlich, dass BCM kein „Nice-to-have“, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil für soziale Einrichtungen ist. Diskutiert wurden insbesondere der herausfordernde Einstieg in das Thema, die Auswirkungen von NIS2 und weiteren Regelungen, die Notwendigkeit praxisnaher IT-Lösungen sowie die Bedeutung regelmäßiger Übungen und Reflexionen. Die Teilnehmenden betonten, wie wichtig der offene Dialog und der gegenseitige Austausch von Erfahrungen sind.
Im März fand das 15. FINSOZ-Fachgespräch mit dem Impuls Datenstrategie statt. Frau Schneider (d.velop AG) und Herr Schönweitz (whitespring innovation) gaben praxisnahe Einblicke in die Arbeit der Fachgruppe "Datenstrategie" und berichteten über aktuelle Projekte in der Sozialwirtschaft. In der anschließenden Diskussion wurden Herausforderungen, Lösungsansätze und Best Practices intensiv ausgetauscht, was den Teilnehmenden wertvolle Anregungen für ihre eigene Arbeit lieferte.
Das Mitgliederformat "Fachgespräche" verdeutlicht einmal mehr: Die Sozialwirtschaft profitiert von kollegialem Austausch, praxisnahen Impulsen und dem gemeinsamen Lernen – nur so lassen sich aktuelle Herausforderungen erfolgreich meistern.
Sie haben Vorschläge, Themen oder Ideen für ein Fachgespräch? Gern per E-Mail an: henning.golldack@finsoz.de
Das nächste Fachgespräch am 04.05.2026 steht unter dem Thema „Löschen nach DSGVO – und wird daraus ein Löschkonzept?“. Gemeinsam werden die Grundlagen und Anforderungen des datenschutzkonformen Löschens sowie die praktischen Herausforderungen beleuchtet, die sich bei der Umsetzung in Organisationen der Sozialwirtschaft ergeben – insbesondere im Spannungsfeld zwischen gesetzlichen Vorgaben, organisatorischen Prozessen und technischen Systemen. Michaela Grundmeier, Fachgruppenleiterin der FINSOZ Fachgruppe IT-Compliance, bringt ihre langjährige Datenschutzexpertise ein und gibt kompakte Einblicke in die Einordnung von „harten“ und „weichen“ Aufbewahrungsfristen, praxisnahe Ansätze für Löschkonzepte nach DIN 66398 sowie die Anforderungen an Softwarehersteller und IT-Systeme.Studien, Leitfäden & Positionspapiere
FINSOZ veröffentlicht Ergänzung zur "Orientierungshilfe NIS-2 für Sozialwirtschaft und kirchliche Organisationen"
Die Fachgruppe IT-Compliance des FINSOZ e. V. hat im März 2026 eine Ergänzung zur bestehenden Orientierungshilfe "NIS-2 für Sozialwirtschaft und kirchliche Organisationen" aus Mai 2025 veröffentlicht.
Hintergrund ist das Inkrafttreten des NIS2-RLUG am 6. Dezember 2025, mit dem die europäische NIS-2-Richtlinie in nationales Recht überführt wurde. Ziel der Richtlinie ist es, die Cybersicherheit in kritischen Sektoren deutlich zu stärken und verbindliche Anforderungen an Sicherheits- und Risikomanagement, Meldeverfahren sowie den Informationsaustausch zu etablieren.
Auch Organisationen der Sozialwirtschaft können – abhängig von Größe und Tätigkeitsbereich – von den Regelungen betroffen sein. Dabei richtet sich die Verantwortung ausdrücklich an die Geschäftsführung und das obere Management. Die NIS-2-Vorgaben orientieren sich am Standard ISO 27001 und unterstreichen die Notwendigkeit eines strukturierten Informationssicherheitsmanagements.
Die Ergänzung zur Orientierungshilfe greift diese Anforderungen auf, ordnet sie in bestehende Regelwerke ein und gibt praxisnahe Impulse für die Umsetzung. Sie unterstützt Organisationen dabei, bestehende Strukturen zu überprüfen, weiterzuentwickeln und das Thema Informationssicherheit strategisch zu verankern.
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Wie sicher ist Ihr Pflegedokumentationssystem?

Aufgrund der bereits breiten Nutzung digitaler Systeme für die Pflegedokumentation hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Rahmen einer Studie zur Sicherheit von digitalen Pflegedokumentationssystemen (DiPS) diese Software-Produkte untersucht. Dabei wurden bei der Kommunikationsverschlüsselung, der Authentifizierung, der Prüfung von Software-Updates und in der Systemarchitektur zum Teil gravierende Schwachstellen aufgedeckt.
Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus dieser Studie hat das BSI Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in ambulanten Pflegediensten inklusive einer Checkliste herausgegeben.
Die Empfehlungen wurden als Community Draft in der Version 0.9 veröffentlicht und können bis zum 17.06.2026 kommentiert werden.
Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website des BSI
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Public Affairs, Kooperationen und Bündnisse
Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege“ fordert: Die Pflegereform muss auf Digitalisierung setzen

Angesichts von Fachkräftemangel, steigenden Versorgungsbedarfen und wachsender Bürokratie braucht es strukturelle Lösungen, die spürbare Entlastung im Pflegealltag schaffen.
Als Mitglied im Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege“, fordert auch FINSOZ eine verbindliche und praxistaugliche Verankerung digitaler Strukturen in der Reform. Digitalisierung ist kein Randthema, sondern ein zentraler Hebel für Qualität, Effizienz und Transparenz. Damit digitale Anwendungen ihre Wirkung entfalten können, müssen sie strategisch gesteuert, nachhaltig refinanziert und konsequent umgesetzt werden.
Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.
Öffentlichkeits- und Medienarbeit
FINSOZ-Kompetenz on Tour und in den Medien
Hier ein Auszug unserer Veröffentlichungen und Vorträge aus dem 1. Quartal 2026:
Publikationen:
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Stock, N. L., Ramsenthaler, C., Egger-Rainer, A., Fringer, A., Paal, P., & Domeisen Benedetti, F. (2026). Digitale Kompetenzen von Gesundheitsfachpersonen: Deutsche Übersetzung und inhaltliche Validierung von DigiHealthCom und DigiComInf. Pflege, 39(2), Article a001073.
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Mikkonen, K., Tomietto, M., Lee, J. J., Ye, F., Mandysova, P., Pekara, J., Kommusaar, J., Kangasniemi, M., Liao, X., Cicolini, G., Simonetti, V., Unsworth, J., Vizcaya-Moreno, M. F., Domingo-Pozo, M., Liu, M. F., Yamakawa, M., Utsumi, M., Domeisen Benedetti, F., Fringer, A., Hanssen, T. A., … Stock, N.L., … Jarva, E. (2026). Digital health competence among healthcare professionals: A cross-sectional cluster analysis across 19 countries and regions. International Journal of Nursing Studies, 176, Article 105348.
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Nele Lisa Stock, Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff:„Der neue TI-Score: mehr Transparenz für die Pflege“, E-HEALTH-COM 2-3/26, S. 59
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Und auch die Publikation von Nele Stock, Prof. Dr.-Ing Dietmar Wolff und Désirée Neeb von der Hochschule Hof, die die Kolleginnen Stock und Neeb im vergangenen November auf internationaler Bühne in Abu Dhabi präsentiert haben, ist nun öffentlich verfügbar: Transforming Healthcare through Digital Competencies: A practice-based Model for organizational Change.
Vorträge:
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Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff: „The care ecosystem in Germany: political structures and funding.“, Impulsvortrag HUMAN – webinar on Human-Centric Care, online 05.02.2026 -
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff: „Innovative Gesundheitsversorgung in Oberfranken“, Impulsvortrag CSU Bezirksvorstandssitzung zum Thema „Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“, Kronach 14.02.2026
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Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff: „Impuls:Kompetenzcluster Innovative Pflege (KiPf)“, Impulsvortrag 6. Beiratssitzung zum Kompetenzzentrum Digitalisierung und Pflege nach § 125 SGB XI, online 24.02.2026
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Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff: „Robotikeinsatz in der Pflege in anderen Ländern“, Impulsvortrag Parität Niedersachen Fachbereichsversammlung Pflege, online 26.02.2026
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Nele Lisa Stock: „Digitalisierung finanzieren – Fördermöglichkeiten und Chancen für Pflegeeinrichtungen“. Vortrag Online-Fachtag: Pflege im digitalen Wandel
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Nele Lisa Stock: „Zwischen Effizienz und Empathie –Telepflege als Schlüssel für integrierte Versorgung“. Vortrag, 8. Konferenz Zukunft der Pflege: Digitale Transformation: smart, sicher, souverän!
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Nele Lisa Stock & Daniel Muz: Changemanagement in der TI-Einführung: Vortrag online, 11. TI Fachtag Diakonie-Baden
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Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff: „Mehrwert und Chancen von E-Rechnungen in den Abrechnungsprozessen zwischen Leistungserbringern und Leistungsträgern“, Impulsvortrag Vertragskommission SGB IX Schleswig-Holstein, online 05.03.2026
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Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff: „Telematikinfrastruktur und Sozialwirtschaft“, TI-Talk mit B. Ristok C&S EDV-Service und Entwicklung GmbH, online 25.03.2026
Hingesehen: Fachgruppen-News
Fachgruppe „Künstliche Intelligenz"
Ausgehend vom aktuellen Hype zum Thema KI setzt sich die Fachgruppe mit dem Thema intensiv auseinander. Wichtig ist dabei die klare Abgrenzung von KI zu „normalen“ Technikthemen, wie Digitalisierung, digitalen Prozessen und Unterstützung durch „normale“ Algorithmen. Ziel der Fachgruppe ist u. a. die Herausarbeitung des realen Nutzens von KI für die Sozialwirtschaft. Relevante Fragen:
Fachgruppentermine 2026:
Fachgruppe „Digitalisierung von Personalprozessen"

Fachgruppe IT-Compliance – NIS2 und KI im Fokus
Am 13. März 2026 traf sich die Fachgruppe IT-Compliance des Digitalverbands FINSOZ e. V. bei den Techniklotsen in Bielefeld. Ein wesentliches Ergebnis des Treffens ist die verabschiedete Ergänzung zur bestehenden Orientierungshilfe zur NIS2-Richtlinie. Diese wurde inzwischen veröffentlicht und steht den Mitgliedern als praxisnahe Unterstützung bei der Umsetzung zur Verfügung. > kostenfreie Bestellung
Darüber hinaus hat sich die Fachgruppe intensiv mit dem Spannungsfeld von Künstlicher Intelligenz und Compliance auseinandergesetzt. Ziel ist es, einen Entscheidungsrahmen zu entwickeln, der Organisationen der Sozialwirtschaft eine erste strukturierte Orientierung im Umgang mit KI-Anwendungen bietet.
Auch in den kommenden Monaten bleibt die Fachgruppe damit an zentralen Zukunftsthemen der Sozialwirtschaft dran – mit dem klaren Anspruch, praxisrelevante Hilfestellungen zu erarbeiten und den fachlichen Austausch weiter zu stärken.
Fachgruppentermine 2026:
FINSOZ for Future
Neue Mitglieder
Wir freuen uns über einen steten Mitgliederzuwachs und stellen Neuzugänge kurz vor. Die folgenden Texte wurden uns von den jeweiligen Unternehmen zur Verfügung gestellt; sie stellen keine Meinungen oder Empfehlungen von FINSOZ dar.
DRK-Service GmbH 
Die DRK-Service GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und unterstützt DRK-Verbände und -Einrichtungen mit rotkreuzgerechten Dienstleistungen und Produkten.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Optimierung von Beschaffungsprozessen und einem wirtschaftlichen Einkauf. Darüber hinaus entwickeln und begleiten sie Digitalisierungsvorhaben, die Abläufe im Alltag vereinfachen und transparenter machen.
Damit leisten sie einen Beitrag zu einer verlässlichen Versorgung und Entlastung der DRK-Strukturen.
Website: DRK-Service
Software4Professionals GmbH & Co. KG 
Die Software4Professionals GmbH & Co. KG unterstützt seit 2002 Konzerne und mittelständische Unternehmen dabei, ihre Finanz- und Rechnungswesenprozesse effizienter, schneller und transparenter zu gestalten. Durch die Verbindung von fachlichem Accounting-Know-how und SAP®-Expertise entstehen leistungsstarke Lösungen zur Automatisierung und Digitalisierung Ihrer Buchhaltung.
Mit der eigenentwickelten Software YAMBS bietet Software4Professionals eine modulare Lösung zur End-to-End-Automatisierung in SAP®. Sie deckt zentrale Prozesse ab – von der automatischen Verbuchung von Zahlungsströmen und Rechnungen über die Verarbeitung von PDF- und E-Rechnungen (EN 16931) bis hin zur Avis- und Sammelbelegverarbeitung sowie dem Forderungsmanagement zur Differenzenklärung.
YAMBS ist international einsetzbar, mehrsprachig verfügbar und bewährt sich weltweit bei Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Stuttgart, ein weiterer Standort ist in Wien.
VITAS GmbH Die VITAS GmbH bietet eine digitale Plattform für virtuelle Assistenten zur Unterstützung von medizinischem Fachpersonal, insbesondere im Bereich der telefonischen Kommunikation und Terminorganisation. Zum Einsatz kommen intelligente Telefonassistenten, die Routineanfragen bearbeiten, Informationen strukturiert erfassen und Termine koordinieren.
Durch die Integration in etablierte Systeme, wie samedi, können Termine automatisiert verarbeitet und eingetragen werden. Ziel ist es, organisatorische Abläufe effizienter zu gestalten und Fachpersonal im Arbeitsalltag zu entlasten. Das Unternehmen erfüllt (herausragende) Sicherheitsstandards darunter die DSGVO-Konformität sowie Zertifizierungen nach ISO 27001 und C5. Zudem erfolgt die Umsetzung ohne den Einsatz von US-Drittanbietern.
Website: KI-Telefonassistent von VITAS für effiziente Anrufannahme
Neues aus dem Projekt pulsnetz
Kostenfreie Trainings, Beratungen und Veranstaltungen im Jahr 2026
Das vierte Projektjahr ist durchgestartet und mit unvermindertem Enthusiasmus laden wir Sie herzlich ein, in unseren kostenfreien und praxisnahen Trainings und Beratungen rund um die Digitalisierung in der Sozialwirtschaft Ihr Wissen weiter auszubauen. Tauchen Sie zum Beispiel ein in das Thema Künstliche Intelligenz – speziell abgestimmt auf die Sozialwirtschaft.
Mit diesem Lernpfad begleiten wir Sie von der ersten Orientierung bis zur fertigen Strategie.
- Orientieren
KI-Kompetenz und Sensibilisierung: Impuls für soziale Organisationen
KI bietet schon heute konkrete Lösungen für die Entlastung im Alltag der Pflege und Sozialdienstleitungen. Aber wo anfangen? In einer digitalen Infoveranstaltung zu diesem Thema stellen wir unsere kostenfreien Formate, das KI-Trainingsprogramm sowie unsere begleitenden Beratungen vor:
Infoveranstaltung KI: 20.04.2026 | 14:00-14:45 Uhr | online | kostenfrei >>> Jetzt anmelden
- Wissen aufbauen
KI-Training
In unserem KI-Training werden Sie befähigt, sich selbst eine fundierte Meinung zu bilden und ins Handeln zu kommen. Es beantwortet unter anderem folgende Fragen spezifisch für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft:
- Was ist eigentlich KI?
- Welche KI-Anwendungen gibt es für Organisationen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft?
- Welche Chancen und Herausforderungen sind mit dem Einsatz von KI in der Branche verbunden?
- Wie kann eine KI-Strategie entwickelt werden?“
Unser Training sensibilisiert Führungskräfte und beleuchtet relevante Aspekte anhand aktueller Beispiele.
Hier finden Sie alle Trainingstermine für 2026.
- Wissen vertiefen und anwenden
KI-Sprachmodelle: Unterstützung bei der Einführung von KI-Sprachmodellen in Ihrer Einrichtung
Dieses individuelle Training vermittelt KI-Kompetenz und sensibilisiert Ihre Mitarbeitenden für den Umgang mit einem KI-Sprachmodell, auch LLM (Large Language Model) genannt. In praktischen Übungen können Sie gemeinsam ausprobieren, lernen und reflektieren - ideal für Mitarbeitende, die im Rahmen einer Pilotphase erste Erfahrungen mit KI-Sprachassistenten sammeln.
Weitere Infos und Beratungsanfrage
Hinweis: Die Trainings und Beratungen im Rahmen des Projekts pulsnetz MuTiG wenden sich an Fach- und Führungskräfte sozialer Organisationen aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.
Save the Date
TeleVision - Pflege mittendrin statt nur dabei
Präsenzveranstaltung in Kooperation mit dem Cluster Zukunft der Pflege und dem PPZ - Pflegepraxiszentrum Freiburg
30.06.2026 in Karlsruhe
Systeme der Telemedizin und Telepflege werden bereits umfangreich eingesetzt, jedoch scheitert die dauerhafte Integration in die Regelversorgung häufig an organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Hürden. Besonders die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Versorgungssektoren bietet großes Potenzial zur Entlastung und Qualitätsverbesserung.
Ziel der Veranstaltung ist es, Akteurinnen zusammenzubringen, Herausforderungen und Chancen zu diskutieren sowie gemeinsam konkrete Ansätze und Strategien für die Umsetzung von Telepflege und Telemedizin zu entwickeln. Teilnehmende profitieren von Best Practices, interdisziplinärem Austausch und der Entwicklung praxisnaher Lösungen, begleitet von Expertinnen aus relevanten Institutionen.
Weitere Informationen und Anmeldung


