"Digitale Souveränität" Überblick Veranstaltungsreihe Souverän.Digital.Sozial.| Staffel 2

Souverän.Digital.Sozial. – Staffel 2

Digitale Souveränität wird zur strategischen Frage

Künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien, Datenanalyse und Cybersicherheit prägen zunehmend die digitale Entwicklung unserer Gesellschaft und insbesondere auch der Sozialwirtschaft. Gleichzeitig zeigt sich: Europa ist in zentralen digitalen Zukunftsfeldern weiterhin in erheblichem Maße von globalen Anbietern abhängig – technologisch, wirtschaftlich, rechtlich und nicht zuletzt sicherheitspolitisch.
Digitale Souveränität ist deshalb längst mehr als eine technologische Frage. Sie ist eine strategische Notwendigkeit für Organisationen, die ihre Handlungsfähigkeit, Resilienz und Gestaltungsfreiheit langfristig sichern wollen. Es geht darum, digitale Technologien bewusst auszuwählen, Abhängigkeiten zu erkennen und eigene Handlungsspielräume zu erhalten – ohne dabei die Chancen der Digitalisierung aus dem Blick zu verlieren.

FINSOZ bringt Perspektiven zusammen

Als Digitalverband für die Sozialwirtschaft beschäftigt sich FINSOZ intensiv mit der Frage, wie digitale Souveränität in der Praxis gestaltet werden kann. Gemeinsam mit Partnerunternehmen und Experten haben wir deshalb die Initiative Souverän.Digital.Sozial. ins Leben gerufen.
In der ersten Staffel haben wir zunächst grundlegende Perspektiven auf digitale Souveränität beleuchtet, zentrale Entwicklungen eingeordnet und gemeinsam diskutiert, welche strategischen Herausforderungen auf Organisationen der Sozialwirtschaft zukommen.
► Mit der zweiten Staffel gehen wir nun den nächsten Schritt.

Staffel 2: Zeit, ins Machen zu kommen

Nach den strategischen und theoretischen Perspektiven der ersten Staffel richten wir den Fokus in der zweiten Staffel noch stärker auf die Praxis.
Denn digitale Souveränität zeigt sich nicht allein in Strategien und Positionspapieren, sondern vor allem in konkreten Entscheidungen: Welche Technologien werden eingesetzt? Wie lassen sich Risiken und Abhängigkeiten bewerten? Welche Lösungen funktionieren bereits heute? Und was können Organisationen voneinander lernen?
Die zweite Staffel verbindet Fachwissen, Praxiserfahrungen und strategische Perspektiven und schafft Raum für Austausch, Reflexion und konkrete Impulse für die eigene Organisation.
In den Praxisworkshops geben Experten Einblicke in Technologien und Anwendungsfelder, die bereits heute souverän eingesetzt werden. Dabei geht es nicht um theoretische Zukunftsszenarien, sondern um Erfahrungen aus der Praxis: Was funktioniert? Wo liegen die Herausforderungen? Welche Voraussetzungen braucht es – und welche Fehler lassen sich vermeiden?

 

Veranstaltungen der 2. SDS-Staffel

Praxisworkshops: Pioniere der digitalen Souveränität 

In drei digitalen Praxisworkshops werfen wir gemeinsam mit ausgewählten Experten einen konkreten Blick auf Technologien und Fragestellungen, die für die digitale Souveränität der Sozialwirtschaft besonders relevant sind.

Termin: 07.09.2026 | 13:00–14:30 Uhr | Online
Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten – gleichzeitig stellen sich gerade in der Sozialwirtschaft besondere Anforderungen an Datenschutz, Vertraulichkeit und Schweigepflicht. Der Praxisworkshop zeigt, wie eine sichere und verantwortungsvolle Nutzung von KI gelingen kann.
 
Teil 2 — SDS-Pioniere aus der Praxis: KI  
Termin: 23.11.2026 | 13:00–14:30 Uhr | Onine
Details folgen
 
Teil 3 — SDS-Pioniere aus der Praxis: Low Code
Termin: 01.02.2027 | 13:00–14:30 Uhr | Online
Details folgen

 

2. SDS-Konferenz 

Souverän.Digital.Sozial. – Praxis und Perspektiven im Dialog

Den Höhepunkt der zweiten Staffel bildet die Souverän.Digital.Sozial.-Konferenz am 10. und 11. März 2027 in Paderborn.
Vor einem Jahr haben rund 130 Teilnehmende mit uns über digitale Souveränität diskutiert. Genau hier wollen wir ansetzen: Wir wollen wissen, ob und wie digitale Souveränität in der Praxis funktioniert – und wo sie es vielleicht noch nicht tut. Denn die Ausgangslagen in Sozialwirtschaft und Kirche sind sehr unterschiedlich. Manche Organisationen haben bereits erste Workloads verlagert und können von konkreten Erfahrungen berichten. Andere stehen noch am Anfang und suchen Orientierung. Wieder andere haben sich bewusst gegen einen Kurswechsel entschieden und müssen diese Entscheidung fachlich und strategisch begründen können. Alle drei Perspektiven gehören auf dieses Programm.
Dabei geht es nicht darum, eine vermeintlich richtige Lösung oder eine gemeinsame Linie zu verkünden. Vielmehr wollen wir die Abwägungen sichtbar machen, die hinter IT-strategischen Entscheidungen stehen.
 
Denn digitale Souveränität wirft gerade für gemeinnützige Organisationen wichtige Fragen auf:
⇒ Warum sollten sich gerade gemeinnützige Organisationen jetzt mit Digitaler Souveränität beschäftigen?
⇒ Wenn wir unsere Energieversorgung unabhängiger machen wollen – warum nicht auch unsere „Digitalversorgung“?
⇒ Gibt es funktionierende Alternativen zu großen US-Anbietern?
⇒ Wie hoch ist das Risiko, souveräne IT selbst zu betreiben – und wie hoch ist es, es nicht zu tun?
 
Es gibt darauf keine einfachen Antworten. Genau deshalb wollen wir darüber sprechen - Digitale Souveränität gemeinsam diskutieren.
Das Programm ist bewusst auf Austausch und Perspektivenvielfalt angelegt. Neben fachlichen Impulsen und einer Podiumsdiskussion bilden zwei parallele Programmrunden den Kern des Konferenztages. Sie bieten Raum für vertiefende Diskussionen, konkrete Praxisbeispiele und den Austausch über unterschiedliche Lösungswege.
Wir freuen uns auf zwei Tage voller Praxis, kontroverser Diskussionen, neuer Perspektiven und vor allem auf den persönlichen Austausch mit Ihnen.
 

Die zweite Staffel von Souverän.Digital.Sozial. richtet sich an Entscheider und Gestalter, die sich nicht nur mit der Frage beschäftigen wollen, wie digitale Souveränität theoretisch funktioniert, sondern wie sie konkret umgesetzt werden kann.
Denn souveräne Digitalisierung bedeutet nicht, auf technologische Entwicklungen zu verzichten. Sie bedeutet, bewusst zu entscheiden, Abhängigkeiten zu verstehen und die eigene digitale Zukunft aktiv mitzugestalten.

Wer heute souverän entscheidet, legt den Grundstein für eine resiliente, selbstbestimmte digitale Zukunft.

Wir freuen uns, diesen Weg gemeinsam mit Ihnen weiterzugehen.