Liebe Mitglieder und FINSOZ-Interessenten,  

die vergangenen drei Monate waren erneut geprägt von intensiver Fachgruppenarbeit, lebendigem Austausch, spannenden Veranstaltungen und wichtigen politischen Impulsen. Ein besonderer Höhepunkt war das 20. Jubiläum der Fachtagung für Sozialinformatik in Eichstätt, das eindrucksvoll gezeigt hat, wie sich die Sozialwirtschaft in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt hat – und zugleich, welche Aufgaben und Gestaltungsräume vor uns liegen.

Bevor Sie nun in eine hoffentlich erholsame Sommer- und Urlaubszeit starten, laden wir Sie ein, kurz innezuhalten, den Ventilator anzuschalten und durch die aktuellen Themen und Entwicklungen unseres Newsletters zu stöbern. 

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und freuen uns auf einen ebenso spannenden wie produktiven Herbst mit weiterhin konstruktivem fachlichem Austausch.

 

Herzliche Grüße

Ihr FINSOZ e. V.                                       

 

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Inhaltsübersicht

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FINSOZ intern

 

Wichtige Petition - bitte unterstützen Sie uns!

Digitale Teilhabe für die Eingliederungshilfe

Menschen mit Behinderungen und ihre Bezugsbetreuenden sind bislang von zentralen Anwendungen der Telematikinfrastruktur ausgeschlossen!
Dies erschwert die Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Kliniken und weiteren an die TI-angeschlossenen Leistungserbringern, was zu Informationsverlusten und Versorgungsbrüchen führt.

Dafür haben wir eine Petition gestartet: Wir fordern, diese Diskriminierung zu beenden, eine klare regulatorische Lücke zu schließen und den freiwilligen Zugang der Eingliederungshilfe zur Telematikinfrastruktur gesetzlich zu ermöglichen.

Digitale Teilhabe ist kein Privileg, sondern Voraussetzung für eine sichere und gleichberechtigte Versorgung. Inklusion darf nicht an digitalen Grenzen scheitern.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift

 

 

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IT-Report 2026

Auch auf der diesjährigen 20. Fachtagung für Sozialinformatik in Eichstätt haben wir im traditionellen IT-Report für die Sozialwirtschaft Bilanz über die Entwicklung der Branche gezogen. Der vollständige Bericht wird derzeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in seinem Layout finalisiert und kann spätestens Ende Juli - im Printformat oder digital als PDF-Datei - bestellt werden. Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an Frau Christine Vetter: Christine.Vetter@ku.de

 

 

 

IT-Report 2027

Ihre Stimme für die digitale Zukunft der Sozialwirtschaft

Ab 2027 wird der IT-Report für die Sozialwirtschaft von Sanovis herausgegeben. Damit wird die Kontinuität eines etablierten Branchenbarometers gesichert, das seit vielen Jahren wertvolle Einblicke in den Stand der Digitalisierung sozialwirtschaftlicher Organisationen liefert.

Bereits im September startet die Umfrage für den IT-Report 2027. Sozialwirtschaftliche Unternehmen sowie Softwarehersteller sind eingeladen, ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Einschätzungen einzubringen. Die Ergebnisse schaffen Transparenz über aktuelle Entwicklungen und liefern wichtige Orientierung für strategische Entscheidungen in der digitalen Transformation.

Wer teilnimmt, gestaltet die zukünftige Ausrichtung der Branche aktiv mit: Jede Stimme trägt dazu bei, die tatsächlichen Bedarfe, Trends und Herausforderungen der Sozialwirtschaft sichtbar zu machen.

Interessierte können sich bereits jetzt auf der registrieren und werden zum Start der Umfrage automatisch benachrichtigt. Jetzt benachrichtigen lassen!  

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Mitgliederversammlung 2026 – schon angemeldet?

Wie bereits in der letzten Ausgabe dieses Newsletters angekündigt, findet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung des Digitalverbands FINSOZ e. V. am 11. November 2026 im Einstein Center Digital Future in Berlin statt.

Aufgrund der besonderen Synergien freuen wir uns außerordentlich, diese Location für unsere Mitgliederversammlung gewonnen zu haben. Das ECDF ist ein interdisziplinäres Zentrum für Digitalisierungsforschung, das mit mehr als 30 Unternehmen und Organisationen, allen vier Berliner Universitäten, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und zahlreichen weiteren Forschungseinrichtungen den digitalen Wandel erforscht und mitgestaltet. Sie erwartet damit eine Mitgliederversammlung in einem ausgesprochen kreativen und zukunftsorientierten Ambiente, außerdem können Sie sich auf die spannende Keynote eines renommierten Wissenschaftlers sowie eine Führung durch die Demo Area freuen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um gemeinsam mit uns auf das vergangene Jahr und in die Zukunft zu blicken, strategische Themen zu diskutieren und die zukünftige Ausrichtung des Verbands aktiv mitzugestalten.

Die offiziellen Einladungen inklusive Tagesordnung werden im dritten Quartal 2026 wie gewohnt per Post und E-Mail an alle Mitglieder versendet.

 


Blick nach vorn

Souverän.Digital.Sozial Season 2 - die Pioniere kommen!

Nachdem wir in der ersten SDS-Reihe viel über Theorie diskutiert haben, möchten wir den Fokus der zweiten Staffel stärker auf die Praxis richten. Dazu haben wir im Konsortium folgende Themen für die einleitenden Seminare ausgewählt - freuen Sie sich auf interssante Insights von Profis, die diese Thechnologien bereits souverän einsetzen. 

Save tha date (Details folgen)

07.09.2026, 13:00–14:30 Uhr: SDS-Pioniere aus der Praxis: „Nextcloud“
23.11.2026, 13:00–14:30 Uhr: SDS-Pioniere aus der Praxis: „KI“ 
01.02.2027, 13:00–14:30 Uhr: SDS-Pioniere aus der Praxis: „Low Code“

Und hier können Sie Ihre Teilnahme an der krönenden Konferenz am 10.03. und 11.03. 2027 in Paderborn vormerken lassen ►Tragen Sie sich unverbindlich ein und Sie erhalten einen Kalendereintrag zum Vormerken des Termins.

Oder treten Sie direkt der LinkedIn-Gruppe bei, um keine Neuigkeiten mehr zu verpassen.

 

Abbildung KI-generiert 

 


Rückblick und Ergebnisse

 

FINSOZ on tour

21.-23.04.2026 - Fachmessen DMEA und care:xpo

Vom 21. bis 23. April fanden mit der DMEA – Connecting Digital Health und der care:xpo gleich zwei wichtige Branchentermine statt. Natürlich war auch FINSOZ e. V. aktiv dabei und wir sind in diesem Jahr tief in Praxisthemen eingestiegen: 
Vorstand Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff und Dr. Verena Benz vom Bitkom diskutierten mit Fachreferentinnen und -referenten, wie Technologie in die konkrete Versorgung eingebunden und alle Beteiligten – ob Beschäftigte oder Patient:innen – adäquat abgeholt werden können.
Auch Nele Stock vom FINSOZ e. V.  und Désirée Neeb von der Hochschule Hof stellten in ihrem gemeinsam erarbeiteten Workshop fest: Markt und Möglichkeiten sind da, jetzt geht es darum, diese Dynamik in die Praxis zu bringen.
Fazit: Digitalisierung ist keine Reise mit Endstation. Sie ist ein fließender Prozess mit vielen kleinen Iterationen – manchmal geht es einen Schritt zurück, aber dann wieder zwei nach vorne. Entscheidend ist, dass wir gemeinsam dranbleiben und den Transfer in den Alltag schaffen.

 

06.05.2026 - Pflege Plus: Matrix reloaded - Strukturmodell 3.0

Beim Fachtag des Kooperationsgremiums Baden-Württemberg unter dem Motto „Matrix reloaded: Strukturmodell 3.0 – bereit für die Zukunft“ im Rahmen der Pflege Plus war unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Nele Stock als Referentin vertreten.
In einer Keynote und einem Workshop teilte sie ihr Fachwissen zum hochaktuellen Thema KI in der Pflege – mit besonderem Fokus auf die Pflegedokumentation. Gestützt auf die interdisziplinäre Expertise aus ihrer Tätigkeit an der Hochschule Hof, im Projekt pulsnetz MuTiG sowie beim Fachverband FINSOZ e.V. zeigte sie Chancen und Grenzen von KI im Pflegealltag auf – anschaulich untermauert durch zahlreiche Praxisbeispiele.
Die zentrale Erkenntnis: KI ist kein Allheilmittel, aber ein relevanter Baustein der Lösung, damit sich Pflegekräfte mit ihrer umfangreichen Fachkompetenz auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Nutzen wir die Chancen der Digitalisierung. Es ist Zeit, Pflege neu zu denken. 

Das Strukturmodell wurde 2025 überarbeitet (Version 3.0) und 2026 in einer leicht angepassten Version 3.1 mit aktualisierten Schulungsunterlagen weiterentwickelt.
Aktuell entsteht zudem in Zusammenarbeit zwischen dem Projektbüro EinSTEP und einer FINSOZ e. V.-Fachgruppe mit Herstellervertretungen ein neues „Anforderungsprofil für die Abbildung des Strukturmodells in Dokumentationssystemen“, das sich in der finalen Abstimmung befindet und zeitnah veröffentlicht wird. Ergänzend dazu sind bereits erste Schulungsformate in Planung.
Ein wichtiger Baustein für die praxisnahe Weiterentwicklung von Dokumentation und digitaler Umsetzung im Pflegealltag.

Hier geht es zu den Schulungsunterlagen

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Jubiläum und Zeitenwende: 20 Jahre Eichstätter Fachtagung Sozialinformatik

Am 18. Und 19. Juni feierte die Fachcommunity der Sozialwirtschaft ein besonderes Jubiläum in Eichstätt. Die Veranstaltung, die sich über zwei Jahrzehnte zu einem zentralen Netzwerkort für IT-Fragen in sozialen Organisationen entwickelt hat, stand ganz im Zeichen von technologischer Verantwortung und strategischem Wandel.

Wir danken allen Mitwirkenden, Teilnehmenden und dem diesjährigen Hauptsponsor Techniklotsen gGmbH.

Inspirierende Impulse: Verantwortung und Loslassen
Zwei renommierte Expertinnen setzten mit ihren Vorträgen wichtige Impulse: Prof. Dr. Claudia Heß verdeutlichte, dass der Erfolg von Künstlicher Intelligenz untrennbar mit einer soliden Datenstruktur und ethischen Leitplanken verbunden ist. Sie warnte davor, dass KI bestehende Fehler in der Datenbasis massiv vervielfachen kann und plädierte für einen bewussten Umgang mit den sozialen Folgen automatisierter Entscheidungen.
Am zweiten Tag lenkte Prof. Dr. Sandra Bils den Blick auf die oft übersehene Disziplin der „Exnovation“. Sie forderte die Teilnehmenden auf, den Mut zum bewussten Beenden veralteter Prozesse aufzubringen, da echte Innovationen erst durch das Loslassen überholter Strukturen den nötigen Raum zur Entfaltung finden.

Vertiefung in der Praxis: Workshops und Marktentwicklungen

Die begleitenden Workshops boten Raum für den Transfer in den Berufsalltag:
Hier ging es um Strategien zur Einführung menschenzentrierter KI-Assistenten im Sozialwesen, Ansätze für eine nachhaltige und moralisch vertretbare Beschaffung von IT-Systemen, Cloud-Management, die Automatisierung im Nutzersupport sowie die effiziente Steuerung von Softwarelizenzen.

Zudem stellten Prof. Helmut Kreidenweis und Prof. Dr. Dietmar Wolff den traditionellen IT-Report 2026 vor, der einen deutlichen Trend zur Marktkonsolidierung aufzeigt und mahnt, dass finanzielle Investitionen in Technik nur dann Wirkung zeigen, wenn auch die zugrunde liegenden Arbeitsabläufe optimiert werden. 

Ein Abend im Zeichen der Gemeinschaft: Brückenbauer zwischen IT und Sozialwirtschaft
Der feierliche Abendempfang im Hofgarten und dem barocken Holzer-Saal bildete den emotionalen Höhepunkt des Jubiläums. In seiner Jubiläumsrede warf Prof. Helmut Kreidenweis einen Blick zurück auf die Anfänge: Während 2006 IT-Anbieter und soziale Organisationen noch strikt in getrennten Formaten empfangen wurden, ist der direkte, vertrauensvolle Austausch heute eine Selbstverständlichkeit. Auch diese Annäherung hat aus unserer Sicht mßgeblich dazu beigetragen, dass sich der Verband zu der bedeutenden Netzwerkplattform entwickelt hat, die er heute ist.

DANKE, Helmut!
Mit der diesjährigen Jubiläumsausgabe gibt Helmut Kreidenweis die langjährige Leitung der Tagung ab. Als Universitätsprofessor, Gründer und Leiter des Masterstudiengangs Sozialinformatik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Buchautor, Mitherausgeber renommierter Fachzeitschriften der Sozialwirtschaft, Mitgründer der Fachmesse ConSozial, Gründer des Verbands FINSOZ e. V., freier Berater und nicht zuletzt als Initiator und prägende Kraft der Fachtagung Sozialinformatik in Eichstätt – für viele in der Branche ein fester Termin im Jahreskalender – hat er den Dialog über die Digitalisierung in der Sozialwirtschaft über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt.
Lieber Helmut, für dein außerordentliches Engagement, deine Impulse und deine Beharrlichkeit, Wissen zu teilen und Menschen zusammenzubringen, sagen wir von Herzen Danke!
 

Trotz dieses Abschieds ist die Zukunft der Tagungsreihe gesichert. Die organisatorische Leitung geht an den FINSOZ e. V. über, wobei der Staffelstab für die inhaltliche Gestaltung an Vorständin Anne Lena Knall weitergereicht wurde. Auch das Format des IT-Reports wird künftig unter der Regie von Vorstand Jörg Redmann fortgeführt. Erste Planungen für die 21. Fachtagung im Jahr 2027 laufen bereits.

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Workshop in Kassel: "PeBeM für Softwareanbieter"

Der Begriff PeBem steht für das neue Personalbemessungssystem, das mit §113c SGB XI möglich wurde. Mit einer Dreiteilung in Fach-, Assistenz- und Hilfskräfte gibt er aber auch Vorgaben für den Personalmix. Dazu wurde im Pilotprojekt mit der Kompetenz- und bewohnendenorientierten Arbeitsorganisation (KuBa) ein Modell für die Umsetzung geschaffen.
Die Kernkomponente einer Personaleinsatzplanung, die eine kompetenzorientierte Organisation der Bezugspflege ermöglicht, ist manuell nur mit einem hohen Aufwand umzusetzen und fordert daher typischerweise die Unterstützung durch Fachsoftware.
Um Anbieter von Softwarelösungen bei der Umsetzung zu unterstützen, hat FINSOZ am 26. Juni einen Workshop für Softwareanbieter durchgeführt, in dem Prof. Heinz Rothgang und Thomas Kalwitzki als Autoren des Systems ein mögliches Umsetzungskonzept und die Anforderungen an Software vorgestellt haben.
Im ersten Teil des Seminars referierte Prof Rothgang über die Projektziele, das Design des durchgeführten Pilotprojekts und die Ergebnisse der Evaluation.
Hierbei zeigte die summative Evaluation signifikante Verbesserungen bei

  • Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden
  • Lebensqualität der Bewohnenden
  • Pflegequalität.

Im nächsten Seminarabschnitt wurde die Umsetzung der im Pilotprojekt eingesetzten KuBa vorgestellt. Ferner wurde beschrieben, welche softwareseitige Umsetzung der KuBa erforderlich ist.
Dies umfasst insbesondere:

  • Standardisierter Interventionskatalog
  • Konzept zur „in-time“ Feststellung der Komplexität der Pflegesituation
  • Qualifikationsmixmodell  und/oder Kompetenzmixmodell
  • Qualifikations-/Kompetenzprofile aller Mitarbeitenden
  • Matching-Algorithmus, der Interventionserbringung qualifikations-/kompetenzorientiert organisiert

Im abschließenden Workshopteil wurden sowohl die Anforderungen an Touren- und Dienstplanung – auch im Hinblick auf Daten und Schnittstellen diskutiert, als auch die Herausforderungen für den Einführungsprozess der neuen Arbeitsorganisation besprochen.
 
Im Resümee war es für die vertretenen Softwarenanbieter eine sehr gelungene Veranstaltung, die für die Umsetzung von PeBem mit KuBa wertvolle Informationen und Tipps geliefert hat.
 


 

Public Affairs, Kooperationen und Bündnisse

 

Verbändebündnis "Digitalisierung in der Pflege"

Im vergangenen Quartal hat das Bündnis Digitalisierung in der Pflege zu zwei richtungsweisenden Gesetzesvorhaben – dem Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) sowie dem Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) – detailliert Stellung bezogen. Als Partner des Bündnisses haben wir diese Stellungnahmen aktiv mitgestaltet und unterstützen die darin formulierten Forderungen nach einer klaren strategischen Vision und einer gesicherten Finanzierung für die digitale Transformation der Pflege vollumfänglich.

 

 

Hier die wichtigsten Kritikpunkte und Forderungen im Überblick:

Digitalisierungsbündnis fordert Nachschärfung der Pflegereform
Das Bündnis Digitalisierung in der Pflege begrüßt die im Referentenentwurf des PNOG enthaltenen Impulse zur Stärkung der digitalen Infrastruktur, sieht jedoch in zentralen Bereichen einen erheblichen Nachbesserungsbedarf.
  • Zentrale Koordination des Pflege-Cockpits: Die Einführung eines digitalen „Pflege-Cockpits“ ab 2028 wird als Fortschritt für Transparenz und Entbürokratisierung gewertet. Das Bündnis warnt jedoch vor einer fragmentierten Umsetzung durch einzelne Pflegekassen und fordert verbindliche Standards sowie eine zentrale Koordination, um ineffiziente „Insellösungen“ zu vermeiden.
  • Nachhaltige Finanzierung der Betriebskosten: Während der Bund Mittel für einmalige Investitionen bereitstellt, fehlt eine verlässliche Lösung für die laufenden Betriebskosten (z. B. Softwarewartung, IT-Sicherheit und Personal). Ohne diese Anschlussfinanzierung droht die Nutzung der neuen Infrastruktur langfristig zu scheitern. Zudem müssen stationäre Einrichtungen bei den Förderungen stärker berücksichtigt werden.
  • Fehlsteuerung bei Transformationsstellen: Die geplante Finanzierung digitaler Systeme über unbesetzte Personalstellen („Transformationsstellenanteile“) greift laut Bündnis zu kurz. Die Kopplung an Personallücken setzt falsche Anreize und bietet in der Praxis zu wenig finanziellen Spielraum für eine echte Transformation.
  • Erweiterung des Kompetenzzentrums: Die Verstetigung des Kompetenzzentrums Digitalisierung wird begrüßt, allerdings ist der Fokus auf den Leistungsbereich SGB XI zu eng. Da ambulante Dienste oft Leistungen nach SGB XI und SGB V erbringen, müssen beide Bereiche gleichermaßen einbezogen werden.
  • Einbindung in die Datenplattform: Bei der geplanten digitalen Datenplattform zur Pflegestrukturplanung fordert das Bündnis eine aktive Einbeziehung der Leistungserbringer, damit die erhobenen Daten die tatsächliche Versorgungsrealität widerspiegeln.
Fazit: Dem Entwurf fehlt eine ressortübergreifende nationale Gesamtstrategie, die die Digitalisierung systematisch mit der restlichen Infrastruktur und der Ausbildung verzahnt. Nur durch verbindliche Interoperabilität und langfristige Finanzierungssicherheit kann die Digitalisierung die Pflegekräfte spürbar entlasten.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

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GeDIG weiterentwickeln: Verbändebündnis fordert klare Vision für digitale Versorgung

Das Bündnis Digitalisierung in der Pflege begrüßt die im Referentenentwurf des GeDIG gebündelten Maßnahmen zur digitalen Transformation des Gesundheitswesens, sieht jedoch auch hier deutlichen Nachbesserungsbedarf, um eine echte Vision für eine zukunftsfähige Versorgung zu schaffen:

  • Fehlende strategische Zielperspektive: Das Bündnis kritisiert, dass die geplanten Maßnahmen lediglich bestehende Strukturen in digitale Prozesse überführen, anstatt eine Vision für eine sektorenübergreifende Versorgung zu entwickeln. Die Potenziale der Digitalisierung zur Entlastung der Fachkräfte und zur Bewältigung des demografischen Wandels werden so nicht ausreichend genutzt.
  • Pflege und soziale Versorgung von Beginn an mitdenken: Ein zentraler Kritikpunkt ist die unzureichende Einbindung der gesamten Versorgungsrealität. Pflege, Rehabilitation und Eingliederungshilfe müssen systematisch in digitale Prozesse integriert werden, damit Sektorengrenzen nicht digital fortgeschrieben werden. Die Profession Pflege muss dabei verbindlich in die Entwicklung und Nutzung eingebunden werden.
  • Verbindlichkeit bei Zeitplänen stärken: Das Bündnis bemängelt die mangelnde Verlässlichkeit bei der Einführung digitaler Anwendungen, was zu Planungsunsicherheit führt. Gefordert werden klare Zeitpläne, praustaugliche Umsetzungsvorgaben und stabile technische Lösungen, insbesondere für elektronische Verordnungen und den Medikationsprozess.
  • Ausbau der Telematikinfrastruktur (TI) als Basis: Die TI muss als Rückgrat der Versorgung sektorenübergreifend, verbindlich und wirtschaftlich nutzbar sein. Hierfür sind gemeinsame Standards für strukturierte und nutzbare Daten entlang der gesamten Versorgungskette notwendig, die ausdrücklich auch pflegerische Daten umfassen.
  • Nachhaltige Refinanzierung sicherstellen: Kritisch wird bewertet, dass das GeDIG umfangreiche digitale Maßnahmen vorschreibt, ohne eine nachhaltige und dauerhafte Refinanzierung für die Leistungserbringer sicherzustellen. Auch der finanzielle Aufwand der Industrie muss bei der Festlegung des Erfüllungsaufwands berücksichtigt werden.

Fazit: Das GeDIG bleibt als strategisches Zukunftsgesetz derzeit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Es bedarf einer klaren strategischen Ausrichtung und einer konsequenten Einbindung aller Versorgungsbereiche, damit die Digitalisierung zu einer echten Verbesserung der Versorgung führt.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

Darüber hinaus hat das Verbändebündnis zu diesem Thema ein ausführliches Positionspapier verfasst, das Sie hier lesen können.

 


Öffentlichkeits- und Medienarbeit

FINSOZ-Kompetenz on Tour und in den Medien

Hier ein Auszug unserer Veröffentlichungen und Vorträge aus dem 2. Quartal 2026: 

Publikationen:

  • N. Stock: “KI als Assistenz”, Altenpflege 4/26
  • C. Rode-Schubert, K. Becker, J. Dehm, T. Anstädt, B. Calmer, M. Czaplik, J. Laurila-Dürsch, P. Friedrich, M. Hübschen, A. Kumbroch, M. Meyer, K. Ruwwe-Glösenkamp, D. Schmoldt, J.-N. Voigt-Antons, P. Weber, D. Wolff: „Vernetzte und intelligente Medizintechnik als Treiber eines modernen Gesundheitssystems“, VDE Positionspapier, VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, Offenbach am Main, April 2026
  • N. Stock: Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit eines Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (Pflegeneuordnungsgesetz – PNOG), 10.06.2026
  • H. Kreidenweis, D. Wolff: „IT-Report für die Sozialwirtschaft 2026“, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Eichstätt 2026
  • N.L. Stock, D. Neeb, D. Wolff: “Transforming Healthcare through Digital Competencies: A practice-based Model for organizational Change”, Procedia Computer Science Volume 278 2026, p. 1250-1258, ISSN 1877-0509, https://doi.org/10.1016/j.procs.2026.03.107. (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1877050926007027)

Vorträge:

  • D. Wolff, N. Stock: „Telepflege: Zwischen Effizienz und Empathie – Telepflege als Schlüssel einer integrierten Versorgung“, DMEA 2026, Session „Next Level Care: KI, Telepflege & Tools, die Alltag wirklich verändern“, Berlin 22.04.2025
  • D. Wolff: „Welche KI-Angebote für die Pflege bietet derzeit der Markt?“, Universität Bamberg – TAO-Symposium KI in der Pflege, Bamberg 24.04.2026
  • N. Stock: "KI und die Unterstützungsmöglichkeiten in der Pflege". Keynote zum Fachtag des Kooperationsgremiums Baden-Württemberg unter dem Motto „Matrix reloaded: Strukturmodell 3.0 – bereit für die Zukunft“ im Rahmen der Fachmesse "Pflege Plus"; 06.05.2026
  • N.e Stock: "Ambulant, teil- und vollstationär: Zwischen Effizienz und Verantwortung - KI in der Pflegedokumentation". Workshop zum Fachtag des Kooperationsgremiums Baden-Württemberg unter dem Motto „Matrix reloaded: Strukturmodell 3.0 – bereit für die Zukunft“ im Rahmen der Fachmesse "Pflege Plus"; 06.05.2026

  • D. Wolff: „XRechnung und XAvis sozial“, gematik Meeting „TI meets Pflege“, online 28.05.2026

  • H. Kreidenweis, D. Wolff: „IT-Report für die Sozialwirtschaft 2026“, Vorstellung auf der Sozialinformatik-Fachtagung 2026, Eichstätt 19.06.2026

  • D. Wolff: „AI and Robotics – European approaches to addressing demographic challenges in care“, Academic Symposium on Artifical Intelligence and Elderly Welfare, Yixing Provinz Jiang China 28.06.2028

  • D. Wolff: „TI-Status aus der Bundesperspektive und wie neue Gesetze den Einsatz pushen sollen“, Runder Tisch Pflege Stadt und Landkreis Hof, online 01.07.2026

 

Fachgespräche

Einladung zum 17. Fachgespräch:

Machen Sie regelmäßig "Rechteinventuren"? Wie können wir prüfen, ob jeder die korrekten Rechte hat?

Stellen Sie sich vor, wir würden einmal im Jahr durch alle Büros gehen und prüfen: Wer hat eigentlich noch welchen Schlüssel?
Den Schlüssel zum Archiv. Zum Tresor. Zur Personalakte. Zum Serverraum. Und dann stellen wir fest: Einige Schlüssel gehören zu Personen, die längst andere Aufgaben haben. Manche haben Generalschlüssel, obwohl sie nur einen Raum benötigen. Und bei manchen wissen wir gar nicht mehr genau, warum sie diesen Schlüssel ursprünglich bekommen haben.
In der physischen Welt würden wir sagen: Das sollten wir dringend aufräumen. In IT-Systemen heißen diese Schlüssel: Berechtigungen.

 

 

Montag 06.07.26 online (Zoom), 15:00-16:00 Uhr, für alle FINSOZ Mitglieder. 

Auf dieser Anmeldeseite finden Sie direkt den Einwahl-Link.


Fachgruppen

 

Fachgruppe „Künstliche Intelligenz"  

Der aktuelle Stand

Die Fachgruppe trifft sich derzeit mit dem Ziel, einen "KI-Atlas" zu erstellen. Damit meinen wir aber keinen starren Tool-katalog, der unvermeidlich schnell an Aktualität verliert, sondern eine dynamische Orientierungshilfe mit konkreten Praxisbeispielen, die verantwortungsvoll und organisationsübergreifend nutzbar ist. 

Dazu haben wir uns in der Fachgruppensitzung am 29.06. intensiv ausgetauscht und sind zu folgenden Ergebnisssen gelangt:

Der größte unmittelbare Nutzen liegt oft in einfachen Anwendungen
Formulierungshilfen, Protokolle, Zusammenfassungen, Leichte Sprache, Dokumentationsunterstützung und Wissensarbeit sind aktuell die naheliegendsten Einsatzfelder. Nicht spektakulär — aber sehr wirksam im Alltag.
 

Ein KI-Atlas darf keine schnell veraltende Tool-Liste werden
Statt „welches Tool ist gerade modern?“ brauchen wir eher eine dynamische Übersicht konkreter Praxisbeispiele:
Welche Organisation setzt KI wofür ein? Was funktioniert? Wo gab es Hürden? Wer ist für einen Erfahrungsaustausch ansprechbar? Aus dem Begriff „KI-Atlas“ wurde in der Diskussion so eine "KI-Seekarte" mit "Leuchttürmen" als sichtbare Praxisbeispiele, an denen sich andere orientieren können.
 

Reifegrad und Praxisbeispiele sollten getrennt betrachtet werden
Ein ausführlicher Fragebogen zum KI-Reifegrad ist wertvoll, etwa für Selbsteinschätzung, Benchmarking und wissenschaftliche Auswertung. Für einen praxisnahen Austausch braucht es aber zusätzlich ein deutlich schlankeres Format: ein Meldebogen für konkrete KI-Leuchtturmprojekte.

Governance, Datenschutz und Ethik gehören von Anfang an dazu
KI-Richtlinien, Verantwortlichkeiten, Datenschutz-Folgenabschätzungen, Human-in-the-loop und ethische Leitplanken wurden intensiv diskutiert. Gerade in der Sozialwirtschaft reicht die Frage „Was ist technisch möglich?“ nicht aus. Entscheidend ist auch: Was ist fachlich, ethisch und im Sinne der Menschen vertretbar?

Refinanzierung bleibt ein ungelöstes Zukunftsthema
Fördermittel können Anschub geben, aber die nachhaltige Finanzierung des Betriebs ist deutlich schwieriger. Gleichzeitig besteht die Sorge, dass Effizienzgewinne durch KI künftig von Kostenträgern vorausgesetzt werden könnten. Hier braucht es mehr Transparenz, Austausch und gemeinsame Positionierung.

Prompt- und Markdown-Bibliotheken können ein sehr praktischer nächster Schritt sein
Ein spannender Ansatz: fachbezogene Vorlagen und „Preprompts“ für typische Rollen und Use Cases, etwa Sozialdienst, Pflegeleitung, Beratung oder Dokumentation. Solche Vorlagen könnten helfen, KI sicherer, konsistenter und näher an der Fachlichkeit einzusetzen. Wichtig dabei: Diese Leitplanken dürfen nicht allein aus der IT kommen, sondern müssen gemeinsam mit den Fachbereichen entwickelt werden.
 

Und so geht es weiter: Wir wollen die Arbeit nun stärker strukturieren und in zwei Richtungen weiterentwickeln:
Ein schlanker Meldebogen für KI-Leuchtturmprojekte > Ziel: konkrete Praxisbeispiele sammeln, anonymisiert oder mit Kontaktmöglichkeit nach Freigabe.
Ein separater KI-Reifegrad-Fragebogen > Ziel: Organisationen bei Selbsteinschätzung, Reflexion und Benchmarking unterstützen.
Aufbau einer praxisnahen Prompt-/Markdown-Bibliothek > Ziel: wiederverwendbare Vorlagen für typische Aufgaben in der Sozialwirtschaft entwickeln.
Einbindung weiterer Fachlichkeit > Ziel: Gerade bei Dokumentation, Beratung, Pflege und sozialen Diensten müssen die operativen Kolleginnen und Kollegen aktiv mitgestalten.

Fazit:
KI in der Sozialwirtschaft braucht keine weiteren Hochglanzversprechen. Sie braucht Orientierung, Austausch, Leitplanken und konkrete Beispiele aus der Praxis.

Bringen Sie Ihre eigenen Ideen ein und arbeiten Sie in der Fachgruppe mit. > Anmeldung

Fachgruppentermine 2026:

22.09.2026 | 15:00 – 17:00 Uhr | online
24.11.2026 | 15:00 – 17:00 Uhr | online
 
 
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Fachgruppe „Digitalisierung von Personalprozessen"

Die Fachgruppe Digitalisierung von Personalprozessen kommt regelmäßig zusammen, um zentrale Herausforderungen der digitalen Transformation im HR-Bereich gemeinsam zu bearbeiten. Noch stellt uns die Ausgestaltung immer wieder vor Herausforderungen:

  • Wie lassen sich Personalprozesse sinnvoll über Systemgrenzen hinweg abbilden?
  • Wie greifen verschiedene Anwendungen optimal ineinander?
  • Welche Funktionen gehören in welches System?
  • Welche Nutzergruppen können in welcher Form versorgt werden?
  • Welche Chancen bietet der Einsatz von KI in HR-Prozessen? 

Im kommenden Treffen stehen zwei praxisnahe Schwerpunkte im Mittelpunkt, die aktuell viele Organisationen im Bereich HR-Digitalisierung beschäftigen:

Im Fokus steht zum einen das Vorgehen bei der Ausschreibung von HR-Plattformen – von der strukturierten Bedarfsklärung über die Markterkundung bis hin zur Auswahl geeigneter Anbieter. Zum anderen diskutieren wir Best Practices rund um die digitale Signatur, insbesondere zu Einsatzmöglichkeiten, rechtlichen Rahmenbedingungen und bewährten Umsetzungsmodellen im organisatorischen Alltag.

Wir gehen beide Themen gemeinsam an, tauschen Erfahrungen aus der Praxis aus und diskutieren unterschiedliche Vorgehensweisen und Lösungsansätze mit dem Ziel, konkrete Orientierung für die eigene Organisation mitzunehmen.

Nächster Termin: 06.10.2026 | 11:00 – 12:30 Uhr | online > Anmeldung
 
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Fachgruppe IT-Compliance – Vereinbarkeit von KI und Compliance

Die Fachgruppe IT Compliance des FINSOZ e.V. widmet sich derzeit intensiv dem Thema "Künstliche Intelligenz und Compliance". In einem ersten Schritt wurde ein umfassender Rechtsrahmen erarbeitet und diskutiert, der die zentralen rechtlichen Fragestellungen rund um den Einsatz von KI in Unternehmen abbildet. Betrachtet wurden unter anderem das Datenschutzrecht, die KI-Verordnung, urheberrechtliche Fragen im Zusammenhang mit KI-generierten Inhalten, arbeitsrechtliche Aspekte beim Einsatz von KI im Personalwesen sowie Fragen des Vertragsrechts und der Haftung.

Diese und weitere Themen werden in der nächsten Präsenzsitzung am 5. November 2026 in Münster vertieft. Ziel ist es unter anderem, eine praxisnahe Checkliste für Unternehmen zu entwickeln, die bei der rechtssicheren Einführung und Nutzung von KI-Systemen unterstützen kann. Zu Gast ist die Fachgruppe diesmal bei der Solidaris Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Münster.

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch und werden im nächsten Newsletter über die Ergebnisse berichten.

mit dem klaren Anspruch, praxisrelevante Hilfestellungen zu erarbeiten und den fachlichen Austausch weiter zu stärken.

Nächster Fachgruppentermin:

05.11.2026 | 09:30 – 15:30 Uhr | Münster > Anmeldung
 
 

FINSOZ for Future 

Neue Mitglieder 

Wir freuen uns über einen steten Mitgliederzuwachs und stellen Neuzugänge kurz vor. Die folgenden Texte wurden uns von den jeweiligen Unternehmen zur Verfügung gestellt; sie stellen keine Meinungen oder Empfehlungen von FINSOZ dar.

Herzlich willkommen im FINSOZ e. V.!

 

Die docu-fix GmbH begleitet Organisationen der Sozialwirtschaft bei der nachhaltigen Digitalisierung ihrer Prozesse. Ziel ist es, Mitarbeitende zu entlasten, nachhaltig die Effizienz zu steigern und durch effiziente, revisionssichere und papierarme Dokumentenlenkung sozialen Mehrwert zu schaffen.

 

voize unterstützt die Pflegedokumentation, indem gesprochene Informationen direkt erfasst, den passenden Bereichen im Pflegesystem zugeordnet und als Einträge vorgeschlagen werden. Die Pflegekraft prüft und bestätigt die Vorschläge; zusätzlich kann das System bei Veränderungen des Gesundheitszustands Hinweise für Anpassungen der                                                   Pflegeplanung bereitstellen.

 

SONNTAG IT Solutions unterstützt den Mittelstand bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen, von IT-Compliance und IT-Audit über Projekt- und Prozess-management bis hin zu individueller Softwareentwicklung, Low-Code  und KI-Integration. Der Anspruch: messbare Ergebnisse statt Folien – digital, compliant und pragmatisch.

 

 

Neues aus dem Projekt pulsnetz MuTiG

Gute Nachrichten! Nach zwei erfolgreichen Projektphasen (2021-2022 und 2023-2026) ist es nun amtlich: Wir gehen mit dem Projekt "pulsnetz - Mensch und Technik im Gemeinwesen" im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“  in die dritte Runde. Am 30.04.2026 wurde im Bundesanzeiger die Förderrichtlinie für die Programmverlängerung veröffentlicht und wir haben im Juni den Antrag eingereicht. Für die dritte Phase in den Jahren 2027-2028 ist die Fortfühung aller bereits bestehenden Trainings und Beratungsangebote geplant:
 

Truck der Digitalisierung (TruDi) Technologie zum Anfassen bei Ihnen vor Ort

Trainings:
Prozessmanagement
Changemanagement
Künstliche Intelligenz
Digitalisierungsstrategie
Telematikinfrastruktur
Digitale Kommunikation

Vertiefte Beratungen

Zusätzlich werden weitere Themen ins Programm aufgenommen, die Inhalte befinden sich derzeit in der Entwicklung. Schauen Sie daher unbedingt regelmäßig vorbei!

Hinweis: Die Trainings und Beratungen im Rahmen des Projekts pulsnetz MuTiG wenden sich an Fach- und Führungskräfte sozialer Organisationen aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

 

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Save the date: weitere Events aus dem Netzwerk

pulsnetz Gesundheitskongress "In Balance & innovativ"

Auch der diesjährige Gesundheitskongress des Projekts pulsnetz MuTiG hält wieder - digital und kostenfrei - spannende Inhalte zum Thema "Gesund arbeiten" bereit. Freuen Sie sich auf eine inspirierende Keynote und 4 Workshops zur Auswahl (aus 12) .

Mittwoch, 23.09.2026 von 09:00 bis 15:30 Uhr | online

Programm und Anmeldung

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12. Fachtag Telematikinfrastruktur

Gemeinsame Online-Veranstaltung der Diakonie Baden-Württemberg mit dem Landeskompetenzzentrum Pflege & Digitalisierung BW, FINSOZ e.V. und vediso e.V.

Fokus dieser Veranstaltung ist die Frage, wie digitale Anwendungen sinnvoll mit bestehenden fachlichen Konzepten verzahnt werden können:
Wo erleben Einrichtungen heute neue Bürokratie durch Digitalisierung?
Welche Anwendungen der TI bewähren sich im Alltag – und welche Rahmenbedingungen braucht es seitens Softwareanbietern, Trägern und Prüfinstanzen?

Dienstag, 13.10.2026 von 13:00 bis 17:00 Uhr | online

Programm und Anmeldung

 


Neues von unseren Kooperationspartnern

FINSOZ arbeitet eng mit Kooperationspartnern zusammen, um neues Wissen zu vermitteln, Mitarbeiternde weiterzubilden und technisches Know-how zu fördern.

Hier finden Sie aktuelle Angebote unserer Kooperationspartner im Überblick:

 

AWV – Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e. V.  

Arbeitskreistreffen und Veranstaltungen

 

 

Deutsche Gesellschaft für Management und Controlling in der Sozialwirtschaft e. V.

Aktuelle Veranstaltungen