Liebe Mitglieder und FINSOZ-Interessenten,  

das Jahresende steht vor der Tür. Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit, erholsame Tage im Kreise der Familien und einen fröhlich-entspannten Jahreswechsel. Kommen Sie gut in das neue Jahr und bleiben Sie gesund.

Mit diesem Winter-Newsletter begleiten wir Sie in den Jahresausklang und geben einen Rückblick in die vielfältige Verbandsarbeit der vergangenen Monate. Diese stand ganz im Zeichen der Mitgliederkommunikation, der gemeinsamen Fachgespräche und Fachgruppenarbeiten. Zusammen haben wir fachliche Impulse gesetzt, uns inhaltlich zu operativen Arbeiten und Herausforderungen ausgetauscht und den Rahmen für das Jahr 2026 abgesteckt: Wir freuen uns auf die weitere engagierte und zielführende Zusammenarbeit mit Ihnen – und danken herzlich für die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die inspirierenden Begegnungen und das Vertrauen, das Sie uns und der FINSOZ-Gemeinschaft entgegenbringen.

Ihre aktive Mitarbeit und Ihre Meinungen sind uns wichtig: Daher sind in diesem Newsletter viele Beteiligungsmöglichkeiten für Sie integriert – stimmen Sie mit ab über Fachgruppen-Termine, Veranstaltungsorte und Themen. 

Auf ein Neues im Jahr 2026.

Herzliche Grüße

Ihr FINSOZ e. V.                                       

 

Die Geschäftsstelle ist vom 22.12.2025 - 02.01.2026 geschlossen.

© Foto: Nelosa / iStock

 

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Inhaltsübersicht

  1. FINSOZ intern
  2. Blick nach vorn
  3. Rückblick und Ergebnisse
  4. Studien, Leitfäden & Positionspapiere
  5. Public Affairs, Kooperationen & Bündnisse
  6. Öffentlichkeits- und Medienarbeit
  7. Zeitgeist: FINSOZ-Akademie
  8. Hingesehen: Fachgruppen-News
  9. Neue Mitglieder beim FINSOZ
  10. News aus dem Projekt Pulsnetz
  11. Neues von den Kooperationspartnern

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FINSOZ intern

Jetzt Mitglied werden in unserem internen FINSOZ-LinkedIN-Kanal

Exklusiv für FINSOZ-Mitglieder – und die schnelle, interne Kommunikation. Kommen Sie dazu und erfahren Sie auf kurzem Weg, was sich im Verband getan hat und wovon Sie profitieren können: Informationen aus den Fachgruppen, Ergebnisse aus Umfragen, Checklisten oder KI-Leitlinien aus Mitgliedsorganisationen zur Inspiration oder als Quelle und Unterstützung für die eigene Arbeit. 

=> Beitreten können Sie auf zwei Wegen hier: https://www.linkedin.com/groups/12931092/

  • Wenn Sie eine aktive Einladung erhalten haben, bestätigen Sie sie einfach in Ihrem LinkedIn-Account.
  • Oder Sie treten unserer Community auf aktivem Weg bei, indem Sie sich in Ihren Account einloggen, über die Standardsuche nach FINSOZ e.V. Mitglieder suchen und auf den Button "Mitglied werden" klicken. Nach der Bestätigung der Mitgliedschaft können Sie unsere Gruppe in Ihrem Profil unter „Gruppen" finden.
Probieren Sie es aus – und kommunizierten Sie auch auf diesem Wege mit uns. Es lohnt sich.
 
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Innovationsmanagement: FINSOZ-Strukturen schaffen Voraussetzung für die Innovationskultur in sozialen Organisationen

Identifikationsprozess zur Erkennung von Innovationsbedarf: Seit 15 Jahren schafft FINSOZ Innovationen für die Sozialwirtschaft. Den Struktur- und Erfolgsprozess dahinter hat Gründungsmitglied und stellvertretender FINSOZ-Vorstand Prof. Dr. Dietmar Wolff in seinem Buchbeitrag "Innovationslandschaft – der Digitalverband FINSOZ" im Buch "Strategie- und Innovationsmanagement für eine zukunftsfähige Sozial- und Gesundheitswirtschaft" (2025) beschrieben.

Der FINSOZ-Innovationsprozess
Anders als bei vielen anderen Fach- und Industrieverbänden setzt FINSOZ als Digitalverband auf den Verbund von Industrie- und Anwendungsseite unter „Vermittlung“ von Wissenschaft und Beratung, damit marktfähige Lösungen für die Herausforderungen von Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung entstehen können. Die Fachexpertise im Verband liegt bei seinen Mitgliedsorganisationen – und umfasst insbesondere die Gestaltung der Digitalisierung, Fragen zu IT-Infrastruktur und Softwarelandschaft, Themen der IT-Sicherheit sowie digitale Geschäfts- und IT-Prozesse. Diese Fachexpertise nutzt FINSOZ nicht nur bei der Identifikation von Innovationsthemen, sondern auch bei deren systematischer Entwicklung. Bis heute ist diese innovative Konstellation ein wesentliches Erfolgskriterium der Arbeit von FINSOZ.

Der Verband beantwortet damit indirekt auch die immer wieder gestellte Frage, ob denn der Push von Technologien (Technologieanbietende setzen die Trends) oder der Pull-Ansatz (die Anforderungen der Anwendendenseite sind maßgeblich für die Entwicklung) Innovationen eher befördern (vgl. Zerth et.al 2024). Die klare Aussage von Wolff: „Die gute Mischung aus Beidem schafft Innovation."

Aus dieser Einzigartigkeit und Stärke heraus identifiziert FINSOZ gezielt Innovationsthemen und entwickelt sie systematisch für die Sozialwirtschaft (siehe Abbildung). Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung von Standards. Wolff: „Standardisierung ist ein wichtiger Bestandteil von Innovationsprozessen, z. B. mit Blick auf Innovation durch Vereinfachung, Vernetzung und Interoperabilität, Skalierbarkeit und auch Förderung von Open Innovation." 

 
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Save the date: „20 Jahre Fachtagung Sozialinformatik“ – Jubiläums-Event 2026

Das nächste Jubiläum steht vor der Tür: Nach "15 Jahre FINSOZ e. V." in 2025 richtet sich der Blick im kommenden Jahr auf "20 Jahre Fachtagung Sozialinformatik". Ein besonderes Ereignis, das neben gewohnt inhaltlichen Highlights zu einer Jubiläumsveranstaltung wird – mit einigen Überraschungen und Neuerungen. Merken Sie sich das Event schon heute in den Terminkalendern vor.
Save the date: 18. - 19. Juni 2026 in Eichstätt
 

 

Blick nach vorn für 2027: Veranstaltungsort gesucht – Mitglieder stimmen ab   

Nach dem Jubiläum kommt eine Neuzeit: Die 21. Fachtagung Sozialinformatik im Jahr 2027 wird erstmals nicht von der KU Eichstätt organisiert werden. Vor diesem Hintergrund steht die Frage im Raum, an welchem Ort in Deutschland die Fachtagung Sozialinformatik in zwei Jahren stattfinden soll. 

Wir lassen unsere Mitglieder zu Wort kommen – und bitten um Ihre Meinungen und Vorschläge. Das Ergebnis wird im Juni 2026 auf der 20. Fachtagung in Eichstätt verkündet. Hier geht es zur Umfrage:

=> Umfrage Tagungsort 2027:  https://www.menti.com/alxh9xtcwtmd

 

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Mitgliederversammlung 2025 wählte neues Vorstandsmitglied

Die diesjährige Mitgliederversammlung wartete mit gleich mehreren Highlights auf: Nach einem inspirierenden Rundgang im „Museum für Kommunikation" – und damit ganz im Sinne der FINSOZ-Mission, die Kommunikation und den Dialog in der Sozialwirtschaft zu stärken – wählten die Mitglieder des Verbandes ein neues Vorstandsmitglied: Jörg Redmann trat die Nachfolge von Gründungsvater Prof. Helmut Kreidenweis an, der seine Vorstandstätigkeit nach 15 Jahren Aufbau- und Entwicklungsarbeit niederlegte. Redmann ist als Geschäftsführer der Sanovis GmbH und Partner der Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mitglied der FINSOZ-Community. Er verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Redmann: „Wir werden an die Arbeit von Prof. Helmut Kreidenweis und an die gemeinsamen Erfolge anknüpfen und den Verband weiter in die Zukunft führen.“

Zuvor hatten die Mitglieder den bisherigen Vorstand nach der Vorstellung des Jahres- und Kassenprüfungsberichtes entlastet. Mit einem Ausblick und den Präsentationen der Arbeit der fünf Fachgruppen sowie einem lebhaften Impulsvortrag des stellvertretenden Vorstandes Henning Golldack zum Thema „Digitale Souveränität" endete der offizielle Teil der Mitgliederversammlung – und ging über in den Netzwerkabend beim gemütlichen Abendessen.

 

FINSOZ-Community verabschiedet Gründungsvater Prof. Helmut Kreidenweis aus dem Ehrenamt

Ein Bild, das Person, Menschliches Gesicht, Kleidung, Lächeln enthält.KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.Einer der Gründungsväter des Digitalverbandes FINSOZ e. V., Prof. Helmut Kreidenweis, hat anlässlich der Ordentlichen Mitgliederversammlung 2025 seine Vorstandstätigkeit nach 15 Jahren Aufbau- und Entwicklungsarbeit niedergelegt. Kreidenweis: „Für mich ist jetzt die Zeit gekommen, Stück für Stück loszulassen und in eine andere Lebensphase einzutreten.“

Vorstand, Geschäftsführung und Mitglieder hatten dem 65-Jährigen für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für den Verband und für die Sozialwirtschaft herzlichst gedankt und ihn mit einer bewegenden Rede und einem 15-jährigen Videorückblick unter langanhaltendem Applaus aus dem Amt verabschiedet. Kreidenweis: „Ich bin sehr stolz darauf, was wir in dieser langen Zeit alles gemeinsam erreicht haben – und ich bedanke mich dafür bei Allen, die dazu beigetragen haben. Ich kann heute FINSOZ in gute Hände geben."
 
 
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Save the Date: FINSOZ-Mitgliederversammlung 2026

Auch wenn die diesjährige Mitgliederversammlung gerade erst hinter uns liegt, laufen die Planungen für 2026. Bitte tragen Sie sich den Termin für die nächste Mitgliederversammlung schon jetzt verbindlich ein:

Save the date:
=> Termin: 11.11. 2026
=> Ort: Berlin
=> AnmeldungSave the Date: FINSOZ-Mitgliederversammlung 2026 | FINSOZ e.V.

 

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Klausurtagung in Hamburg: FINSOZ legt Strategie und Themen für 2026 fest

Kurz nach der Mitgliederversammlung in Nürnberg gingen Vorstand, Geschäftsführung und (Projekt-)Mitarbeiterinnen gemeinsam in eine zweitägige Klausur: Im Review schauten wir gemeinsam auf die strategischen Ziele, Konzepte und den Grad der Umsetzung im laufenden Geschäftsjahr und stellten das Resultat auf den Prüfstand – Was lief gut? Was lief nicht so gut und warum nicht? Was kann verbessert werden? Wo wollen wir für das neue Geschäftsjahr ansetzen? Was haben wir für Input und Anregungen aus der Mitgliederversammlung im Oktober mitgenommen?

Aus den Ergebnissen leiteten wir die Schwerpunktthemen 2026 der Verbandsarbeit für unsere Mitgliedsunternehmen ab: Im Kern setzen wir auf die Fortführung der strategischen Ziele des Vorjahres und nahmen Justierungen vor. Gleichzeitig fokussierten wir verstärkt in den Ausbau und die Arbeit der FINSOZ-Fachgruppen, der Mitgliederkommunikation und der Akademieangebote.
 
 
 

Blick nach vorn:

Fachgruppen-Arbeit wird in 2026 vertieft: Termine und Umfragen auf einen Blick

Das Jahr 2025 war geprägt von einem intensiven fachlichen Austausch: FINSOZ-Mitglieder, Vorstände und Geschäftsführung arbeiteten in mehreren Fachgruppen an inhaltlichen und Fokus-Themen wie „Künstliche Intelligenz", „Interoperabilität", „Digitales Arbeiten" und „IT-Compliance". Neu im Dezember gegründet wurde die Fachgruppe „Digitalisierung von Personalprozessen".
 
Zu den Terminen und Terminumfragen Fachgruppen-Treffen 2026:
  1. Fachgruppe „Interoperabilität": Anmeldung und Termine Fachgruppe „Interoperabilität“ | FINSOZ e.V.
  2. Fachgruppe „Künstliche Intelligenz": Terminumfrage unter: https://nuudel.digitalcourage.de/BLjVSrNDkun17fob
  3. Fachgruppe „Digitales Arbeiten": Terminumfrage unter: https://nuudel.digitalcourage.de/Vol72gvsoMd4jQeH
  4. Fachgruppe „IT-Compliance": Anmeldung und Termine Fachgruppe „IT-Compliance“ | FINSOZ e.V.
  5. Fachgruppe „Digitalisierung von Personalprozessen": Anmeldung und Termine Fachgruppe "Digitalisierung von Personalprozessen" | FINSOZ e.V.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Interessenten, die noch kein FINSOZ-Mitglied sind, können an einem „Schnupper-Termin" teilnehmen. 
 
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FINSOZ-Stammtische werden zu bundesweiten Events ausgeweitet

Resümee und Ausblick nach zwei Jahren regionaler FINSOZ-Stammtisch-Treffen: Die FINSOZ-Gemeinschaft traf sich in diesem Jahr insgesamt neun Mal in den Regionen des Landes zum persönlichen Kennenlernen und zum fachlichen Austausch unter Mitgliedern. Zu den Stammtischen im Norden und im Westen hatten Mitgliedsunternehmen in die eigene Organisation vor Ort geladen. Das letzte Treffen des Jahres fand in Hamburgs ältester Stiftung, dem Hospital zum Heiligen Geist, statt herzlichen Dank an den Vorstandvorsitzenden Michael Kröger für den Empfang im Haus und die Vorstellung des Trainingszentrums ExerCube, das auch gleich von den Teilnehmenden des Stammtisches aktiv ausprobiert werden konnte, bevor der Gastgeber ins hauseigene Restaurant zum Abendessen lud. 

 

Ausblick Stammtische 2026

Im kommenden Jahr verbinden wir Tradition mit Innovation: Das regionale Stammtisch-Format wird aktualisiert und erweitert: Neben den regionalen Treffen im Norden wird es zusätzlich ein bis zwei bundesweite Stammtisch-Treffen geben, zu denen die Mitglieder aus allen Regionen eingeladen sind. Diese werden jeweils bei einem Mitgliedsunternehmen stattfinden und ein thematisches Schwerpunktthema beinhalten. Geplant wird auch ein Vorabend-Programm für Interessenten.

 

1. | Stammtisch-Treffen bundesweit ist bereits gesetzt. Anmeldungen sind schon möglich.

2. | Stammtisch-Treffen "Nord":

FINSOZ-Mitglieder sind herzlich eingeladen, an den Stammtisch-Treffen teilzunehmen. Für Nicht-Mitglieder besteht die Möglichkeit einer „Schnupper-Teilnahme".
 
 
 
 

Rückblick und Ergebnisse:

Nele Stock als Talkgast von und für Young Professionals: Motivation einer neuen Generation

Talk von und für Young Professionals: Im Healthineers Innovation Center, Erlangen, diskutierten Young Professionals aktuelle Themen rund um die aktive Gestaltung der Zukunft des Gesundheitswesens. Als Podiumsgast eingeladen war u. a. FINSOZ-Mitarbeiterin Nele Stock.

Die Veranstaltung namens „LVL UP HEALTH Vol. 3" bot großen Raum, um neue Perspektiven sichtbar zu machen, Inspiration mitzunehmen und Netzwerke weiter auszubauen. Besonders deutlich wurde, wie viel Energie, Motivation und Stimme in der jungen Generation steckt. „Diese Kraft", so Nele Stock, „sollten wir gezielt nutzen, um generationenübergreifend zusammenzuarbeiten und Innovation im Gesundheitswesen gemeinsam voranzubringen." Dabei wurde klar: „Wir brauchen Mut – Mut, neue Ideen und Innovation zu treiben, aber ebenso den Mut, grundlegende Strukturen und Prozesse kritisch zu hinterfragen und neu zu denken, um nachhaltige Veränderung zu ermöglichen", so Stock weiter. Dazu gehöre auch, Versorgung konsequent ganzheitlich zu denken. Raus aus dem Silodenken – hin zu einem durchgängigen Blick auf den Menschen entlang des gesamten Versorgungspfades. Genau deshalb sei intersektorale Vernetzung ein entscheidender Hebel, um Veränderungen nicht nur zu diskutieren, sondern aktiv zu gestalten.

Zu den Highlights und Programmpunkten des Tages gehörten unter anderem: inspirierende Keynotes und Impulse, spannende Projekt-Pitches, eine lebhafte Fishbowl-Diskussion zur Frage, welchen Raum wir jungen Menschen für Innovation geben sowie ein NextGen-Barcamp, bei dem Teilnehmende selbst zu Gestaltenden wurden.

© Fotos: Dolphin Photography

 
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FINSOZ-Umfrage "KI-Leitlinien": die Hälfte der sozialen Organisationen ist ready

Die Ergebnisse sind da: Bei unserer FINSOZ e. V.-Umfrage unter unseren Mitgliedsunternehmen zu „KI-Leitlinien in der Sozialwirtschaft" haben 94 Prozent der befragten sozialen Organisationen geantwortet. Ein phantastisches Resultat. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden.

Nachfolgend einige ausgewählte Ergebnisse:

1. Status quo KI-Leitlinien: 53 % der befragten Organisationen haben bereits eine KI-Leitlinie erstellt. 40 % arbeiten aktuell an der Entwicklung.

2. Verpflichtende KI-Trainings: 26 % der Organisationen haben für die Mitarbeitenden verpflichtende KI-Trainings eingeführt und weitere 15 % für bestimmte Rollen in Unternehmen. Bei 38 % sind die KI-Schulungen noch nicht geregelt.

3. Schulungsinhalte KI (n = 51): Die mit Abstand höchste Priorität bei den Schulungsinhalten zur KI liegt beim Datenschutz (n=28), gefolgt von den Risiken von Verzerrung / Bias (n = 26), der sicheren Nutzung von Text- und Bild-KI (n = 22) und dem Urheberrecht (n = 19).

4. Unterstützungsbedarf durch FINSOZ: Rund 53 % der Organisationen wünschen sich von FINSOZ praktische Unterstützung im Zusammenhang mit den KI-Leitlinien.

FINSOZ e. V. dankt den zahlreichen Mitgliedern, die an der Umfrage teilgenommen haben. 
 

Umfrage "KI-Leitlinien bei Herstellern von Fachsoftware"

=> Hier geht es zur Umfrage: https://www.menti.com/al92tywq3suk
 

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EinSTEP 3.0: FINSOZ bringt Pflegeeinrichtungen und Softwareanbieter in Dialog

Mit der Veröffentlichung der aktualisierten Informations- und Schulungsunterlagen zur Umsetzung des Strukturmodells (EinSTEP Version 3.0) liegt nun eine wesentliche Weiterentwicklung des in der Pflege seit Jahren weit verbreiteten Pflegemodells vor.
Um diesen Entwicklungsprozess fachlich zu begleiten, lud FINSOZ zu zwei aufeinander abgestimmten Veranstaltungen ein, die sich gezielt an Softwareanbieter im Bereich der Pflegedokumentation richteten.
Die erste Veranstaltung fand als Online-Schulung statt und die Teilnehmenden erhielten eine fundierte Einführung in die Neuerungen von EinSTEP 3.0. Die Schulung bot darüber hinaus Raum für fachliche Diskussionen und individuelle Rückfragen.
Im zweiten Schritt folgte ein Präsenztreffen, das den praxisnahen Austausch in den Mittelpunkt stellte. Ziel des Treffens war es, gemeinsam mit den Pflegeeinrichtungen, die durch das EinSTEP-Projektbüro eingebunden wurden, Prozesse zu reflektieren und Bedarfe zur Umsetzung eines einrichtungsinternen „Updates" der Weiterentwicklung des Strukturmodells zu eruieren. Die Veranstaltung wurde vom EinSTEP-Projektbüro mit Elisabeth Beikirch, Health Care Management, und Claus Bölicke, AWO Bundesverband e. V., referiert. Die Moderation übernahmen Markus Stein, RZV GmbH, sowie Prof. Dr. Dietmar Wolff, FINSOZ-Vorstand.
Die Ergebnisse wurden im Anschluss in das bestehende Anforderungsprofil eingearbeitet und einer ersten Begutachtung unterzogen.
Ein weiterer Termin mit dem bisherigen Teilnehmendenkreis ist bereits in Planung und FINSOZ wird zu gegebener Zeit erneut einladen. Dort sollen die überarbeiteten Ergebnisse detailliert besprochen werden.

 

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„ConSozial" 2025: Rückblick aus der FINSOZ-Besuchersicht

Erstmals war FINSOZ nicht als Aussteller, sondern als Fachbesucher der Messe „ConSozial" in Nürnberg dabei.
Unser Resümee: Unter dem diesjährigen Motto „Treffpunkt Zukunft! Inklusion durch Innovation.“ präsentierte sich die Messe als Begegnungsort für Fach- und Führungskräfte der Sozialwirtschaft. Obwohl die Messe in diesem Jahr deutlich kleiner ausfiel und nicht an die Dynamik der vergangenen Jahre anknüpfen konnte, füllte sich die Halle zeitweise dennoch spürbar. Dies sorgte für einzelne Begegnungen und ermöglichte einen konzentrierten Austausch zwischen Anbieter:innen, Wissenschaft und Praxis.

Ein wichtiger Ausblick: 2026 wird die ConSozial pausieren. Die Veranstalter kündigen einen konzeptionellen Neustart an, sodass die nächste ConSozial erst im Jahr 2027 mit einem komplett überarbeiteten Format zurückkehren wird. 

 

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Deutscher Pflegetag: FINSOZ auch in diesem Jahr verbandspolitisch vertreten

Geballte Pflege-Power in Berlin – und FINSOZ war dabei: Der diesjährige Deutsche Pflegetag stand im Zeichen von Wandel und konkreten Forderungen an das Bundesgesundheitsministerium: Bereits in der zentralen Eröffnungsveranstaltung mit der berufspolitischen, kämpferischen Rede der Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Christine Vogler, wurde deutlich, dass jetzt „Schluss mit horizontaler und vertikaler Feindseligkeit zwischen den klinischen und pflegerischen Berufsständen" sein und ein neues Miteinander zum Standard werden müsse. „Es wird Zeit für Akzeptanz in der Haltung und der Arbeit", so Vogler weiter. Fast alles werde traditionell ärztlich gedacht, das sei nicht zukunftsfähig. Gefordert wurden vom DPR als Standesvertretung der professionellen Pflegekräfte in Deutschland u. a. Selbstverwaltung und eine Bundespflegekammer, einheitliche Studienstrukturen, eine verlässliche Finanzierung und ein Kernset an Qualitätsindikatoren für die Pflege. Hashtag #PflegeBleibt! war die Kernaussage.

Bundesministerin Nina Warken wiederum konzentrierte sich in ihrer Rede auf die anstehende Pflegereform, das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) sowie auf den aktuellen Stand der Pflegegesetzgebung: Das Pflegefachassistenzeinführungsgesetz sei „komplett unter Dach und Fach“, die bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung starte zum 1. Januar 2026.

Thordis Eckhardt, Geschäftsführerin FINSOZ e. V., nutze die mit 10.000 Teilnehmenden besuchte Messe zum verbandspolitischen und fachlichem Netzwerken sowie für ausgiebige Gespräche mit ausstellenden Mitgliedsunternehmen und Besuchern wie CairfulGeocon-Geschäftsführer David Friesen oder Florian Owen von digatus. 

 
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FINSOZ-Reihe "Digitale Souveränität": erfolgreiche Fortführung und Ausblick

Die FINSOZ-Partner-Veranstaltungsreihe „Souverän. Digital. Sozial." wurde auch in der zweiten Jahreshälfte erfolgreich fortgeführt. Gemeinsam mit unseren Praxispartnern konnten wir die Strategie-Ebenen und Strategie-Bausteine Digitaler Souveränität weiter vertiefen, Erfahrungen austauschen und konkrete Lösungsansätze diskutieren.

Im Mittelpunkt standen dabei die technische Grundausstattung souveräner IT-Umgebungen, kollaborative Plattformdienste wie Identitätsmanagement, Kommunikation und Dateiablage, Fragen rund um Datenschutz, Backup und Informationssicherheit sowie die operativen Anwendungen, die im Alltag sozialwirtschaftlicher Einrichtungen unverzichtbar sind.

Im Jahr 2026 geht es großartig weiter: Vom 11. - 12. März 2026 lädt FINSOZ zur großen Präsenzveranstaltung nach Paderborn ein – ein zweitägiges Format für Führungskräfte, IT-Verantwortliche und Fachexpert:innen. Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Reise fortzusetzen und digitale Souveränität aktiv zu gestalten.

Nächste Veranstaltung:

Wer heute souverän entscheidet, legt den Grundstein für eine resiliente, selbstbestimmte Zukunft – und gestaltet aktiv den Weg in eine digitale Souveränität.

Praxispartner der Veranstaltungen: Althammer & Kill GmbH & Co. KG, CANCOM, Caritas-Netzwerk IT e. V., cyberintelligence.institute GmbH, Connext Communication GmbH, Deutscher Caritasverband e. V., Stiftung Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland (KRZ swd), d.velop AG, STACKIT GmbH & Co. KG, Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland e. V., vediso e. V., Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH (WGKD)

 
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Fachgespräche – Weichenstellung für die Sozialwirtschaft: Dokumentenmanagement-System und KI-Formularbefüllung im Blick

Im dritten Quartal hat sich FINSOZ erneut zwei zentralen Digitalisierungsthemen der Sozialwirtschaft gewidmet:
  1. „Offene Ablagestrukturen oder Zentralisierung in einem DMS?“ und
  2. „KI-Nutzung zur Befüllung externer Formulare aus internen Quellen“.
Im Fachgespräch zum Dokumentenmanagement-System (DMS) stand die Frage, welchen Weg soziale Organisationen beim Umgang mit Informationen einschlagen sollten: Offene Ablagestrukturen, die ein hohes Maß an Flexibilität und Eigenverantwortung ermöglichen? Oder zentralisierte DMS-Lösungen, die Ordnung und Compliance sicherstellen? FINSOZ-Mitglied digatus lieferte hierzu Hintergrundinformationen zu gesetzlichen Vorgaben, organisatorischen Rahmenbedingungen und zukunftsfähigen technischen Optionen.
 
Im zweiten Fachgespräch ging es um die Nutzung von KI-Lösungen mit dem Ziel, externe Formulare systematisch mit internen Daten zu befüllen. Felix Bohlen, Stiftung Pfennigparade, brachte einen praxisnahen Impuls ein – inklusive Einblicke in Bewertungskriterien für neue Use Cases und Überlegungen, wie ein ganzheitliches Nutzungskonzept aussehen kann. Diskutiert wurden insbesondere die Fragen: „Wann ist KI ein sinnvoller Mehrwert" und „Welche Technologie eignet sich für welchen Anwendungsfall?"
 
Zusammenfassung 2025:
Unter der Federführung von Henning Golldack, stellvertretender FINSOZ-Vorstand, fanden in diesem Jahr insgesamt sechs thematische Impulse mit anschließendem Austausch statt.
 

Ausblick 2026:

Die Fachgespräche werden im Jahr 2026 fortgesetzt – wie gewohnt am ersten Montag im Monat, jeweils von 15:00 bis 16:00 Uhr, online. Merken Sie sich die Termine gerne bereits vor oder melden Sie sich direkt an.
Die nächsten Fachgespräche:
  • 14. FINSOZ-Fachgespräch: 02.02.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Impuls: "Business Comtinuity Management (BCM)"
  • 15. FINSOZ-Fachgespräch: 02.03.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Impuls: "Datenstrategie"
  • 16. FINSOZ-Fachgespräch: 06.04.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Impuls: "Wissensmanagement"
  • 17. FINSOZ-Fachgespräch: 04.05.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Impuls: "Löschkonzepte"

> Anmeldung

Sie haben Vorschläge, Themen oder Ideen für ein Fachgespräch? Gern per E-Mail an: henning.golldack@finsoz.de

 

 

Studien, Leitfäden & Positionspapiere

FINSOZ gibt Stellungnahme zum Referentenentwurf BEEP-Gesetz ab

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) wird in Kürze das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) verabschieden. Es fußt auf dem von der Vorgängerregierung vorgelegten Referentenentwurf „Pflegekompetenzgesetz (PKG)" zur Stärkung der Profession und der Kompetenzen der professionell Pflegenden und der an der Pflege beteiligten Akteure. Als Digitalverband wurde FINSOZ e. V. jeweils im Vorfeld zur Stellungnahme beider Entwürfe aufgefordert und hat inhaltliche Kommentierungen vorgenommen.

=> Beide Stellungnahmen sind einsehbar unterhttps://finsoz.de/stellungnahmen/. 

In der aktuellen Kommentierung vom Juli 2025 unterstützt FINSOZ „weiterhin sowohl in der Sache als auch mit vielzähligen eigenen Aktivitäten die mit dem Gesetzesentwurf vorgesehenen Entwicklungen der Pflege zu einer modernen Dienstleistungsbranche mit hochkompetenten Fachkräften, die sich der Nutzung digitaler Technologien bewusst sind. Unsere aktuellen Aktivitäten: In Zusammenarbeit mit Pflegeverbänden, Pflegeeinrichtungen und den Pflegesoftware-Herstellern sind wir dabei, die technischen Anforderungen an die Softwaresysteme, welche sich aus der Überarbeitung des Strukturmodells für die Pflege sowie der neuen Personalbemessung in der Pflege ergeben, zu spezifizieren."

 

 


Public Affairs, Kooperationen und Bündnisse

FINSOZ als Fachexperte zum Fachforum „Versorgungsprozesse" geladen

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) schreibt die im Jahr 2023 veröffentlichte „Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege“ fort – und hatte Vertreter:innen von Verbänden wie FINSOZ e. V. als Fachexperten geladen. Die Veranstaltung unter dem Titel „Fachforum personenzentrierte und digital unterstützte sektoren- und professionsübergreifende Versorgungsprozesse" fand unter Moderation der gematik GmbH in Berlin statt.

Thordis Eckhardt, Geschäftsführerin FINSOZ e. V., brachte die Perspektive der Verbandsmitglieder aus sozialen Einrichtungen, Softwareherstellern, Forschung und Beratung ein und fokussierte Themen wie:

  • Schnittstellen und Interoperabilität in den disziplinübergreifenden Versorgungsprozessen,
  • Digitale Souveränität
  • Gleichberechtigung des Sektors Pflege, insbesondere mit Blick auf den Klinikbereich
  • TI-Anbindung der Reha und weiterer Hilfefelder
  • Forcierung von Digitalkompetenzen in der Branche
  • Stärkung der Cybersecurity
  • verlässliche und vereinheitlichte Regulatorik in den Sozialgesetzbüchern und
  • nachhaltigkeitsorientierte Finanzierungsstrategie.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen gehen als Impulse zur Weiterentwicklung der im Jahr 2023 vom BMG verabschiedeten „Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege" ein – an der Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff und Thordis Eckhardt für FINSOZ ebenfalls mitwirkten.
 
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Verbändebündnis veranstaltete politisches Fachforum für die Pflege

FINSOZ und das Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege" haben mit dem Online-Fachforum "Politik trifft Pflege – Startet die Digitalisierung der Pflege jetzt durch?“ zu einem politischen Fachdiskurs aufgerufen und vor 120 Teilnehmenden verlässliche Strukturen, Planungssicherheit und klare Prioritäten von der Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Katrin Staffler (CSU), gefordert.

Mit klaren Worten kritisieren die Bündnispartner, dass die Potenziale digitaler Lösungen zur Verbesserung der Pflegequalität, der Optimierung der Prozesse und der Entlastung der Mitarbeitenden weiterhin nur unzureichend ausgeschöpft werden. Angesichts des steigenden Versorgungsbedarfs und des sich verschärfenden Arbeitskräftemangels fordert das Bündnis dringend eine Reform der sozialrechtlichen Regelungen sowie entschiedene Maßnahmen zur flächendeckenden Einführung und (Re-)Finanzierung digitaler Lösungen.

In ihrem Statement würdigte Katrin Staffler die Chancen der Digitalisierung und erklärte: „Deutschland darf bei der Pflegedigitalisierung nicht den Anschluss verlieren." Sie betonte, dass die Digitalisierung im Rahmen des anstehenden Pflegereformprozesses eine wichtige Rolle spielen müsse und werde. Ihr zur Seite auf dem virtuellen Podium standen die pflegepolitische Sprecherin der Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion, Simone Fischer, die Leiterin der Forschungsstelle Pflegeversicherung des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Bernadette Klapper, der Leiter der Fachkommission „Digitalisierung in der Pflege“ des Deutschen Pflegerats (DPR), Thomas Meißner, sowie Vertreter des Bündnisses „Digitalisierung in der Pflege". Die FINSOZ-Interessen vertrat Geschäftsführerin Thordis Eckhardt.

© Foto: Raimund Müller

 

 


Öffentlichkeits- und Medienarbeit

FINSOZ-Experten referieren zu Fachthemen

Die FINSOZ-Experten aus den Mitgliedsunternehmen, aus Vorstand und Geschäftsführung werden deutschlandweit als Referenten und Moderatoren auf Veranstaltungen angefragt und teilen ihr Wissen und Know-how mit der Branche.

Im vergangenen Halbjahr waren sie unter anderem aktiv bei (Auswahl):

  • Digitalisierungsbeauftragte: Rolle, Positionierung und Erfolgskriterien“; Referent:innen: Thordis Eckhardt, Dr. Thomas Hilse von HILSE:KONZEPT, Veranstaltung: FINSOZ e. V.
  • „Pflege im digitalen Wandel – Grundlagen schaffen", Referent: Prof. Dr. Dietmar Wolff, Veranstaltung: „Pflege im digitalen Wandel“ von medical valley, PPZ Nürnberg, FINSOZ, Hochschule Hof, bayern innovativ, online 
  • „Digital Friday": Referent:innen: Jörg Redmann, Laura Goretzka, Thordis Eckhardt, Veranstaltung: Webinarreihe unter FINSOZ-Partnerschaft
  • „Potenziale des Einsatzes Künstlicher Intelligenz im Sozial- und Gesundheitswesen"; Referent: Prof. Dr. Dietmar Wolff, Veranstaltung: Hochschule Emden/Leer, Praxismarkt Soziale Arbeit und Gesundheit
  • Digitalisierung – und wer zahlt? Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Pflegeheime"; Referent:innen: Nele Stock, Prof. Dr. Dietmar Wolff; Veranstaltung: Vincentz Altenheim Digitalkonferenz
  • „Telematikinfrastruktur für Einsteiger", Referentin: Nele Stock, Veranstaltung: 10. Fachtag Telematikinfrastruktur, Diakonie Baden-Württemberg
  • „Digitalisierung in der Pflege", Referent:innen: Nele Stock, Prof. Dr. Dietmar Wolff; Veranstaltung:12. Bamberger Pflegetag der Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe
  • „Digitale Souveränität"; FINSOZ-Partnerveranstaltung, Referent: Henning Golldack, Prof. Dr. Dietmar Wolff, Thomas Althammer, Althammer & Kill, Jörg Kesselmeier, Connext Vivendi, Moderation: Nele Stock
  • „Chancen nutzen – Digitalisierung und KI in der Sozialwirtschaft", Referent Prof. Dr. Dietmar Wolff; Veranstaltung: Paritätischer Abend Der Paritätische Niedersachsen
  • „Chancen und Herausforderungen des KI-Einsatzes im Sozial- und Gesundheitswesen“, Referent: Prof. Dr. Dietmar Wolff; Veranstaltung: Praxismarkt Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden
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FINSOZ-Kompetenz in den Medien

Aktuelle Fachartikel und Medienbeiträge des Digitalverbands FINSOZ haben wir für Sie nachfolgend zusammengetragen.

Hier ein Auszug unserer Veröffentlichungen und der Berichterstattung aus dem 2. Halbjahr 2025:

Weitere Publikationen finden Sie auf der FINSOZ-Website unter: Veröffentlichungen - FINSOZ e.V. | »FINSOZ e. V. | Digitalisierung für die Sozialwirtschaft«
 
 
 
 

Zeitgeist: FINSOZ-Akademie 

Schauen Sie in das Angebot der FINSOZ-Akademie - und qualifizieren Sie sich und Ihre Mitarbeiter für die Themen der Zukunft. Zu den Anmeldeoptionen gelangen Sie über die Links.

 

Die nächsten Veranstaltungen: 

1. "Digital Friday": Webinar-Reihe zu den Themen Digitalisierung und KI in der Sozialwirtschaft | Modul 4: Best Practices und Erfolgsgeschichten aus der Praxis

Termin: 16. 01. 2026 | 11:00 Uhr – 12:00 Uhr | Online per Microsoft Teams

 

2. "Kompass für den KI-Einsatz: Leitlinien strukturiert erarbeiten"

Termin: 10.02.2026 | 11:00 – 12:30 Uhr | Online per ZOOM

 

3. "Digital Friday": Webinar-Reihe zu den Themen Digitalisierung und KI in der Sozialwirtschaft | Modul 5: Datenschutz, IT-Sicherheit & Ethik

Termin: 13.02.2026 | 11:00 Uhr – 12:00 Uhr | Online per Microsoft Teams

 

4. "KI im Arbeitsprozess: KI-Dienstanweisungen für Mitarbeitende entwickeln"

Termin: 24.02.26 | 11:00 - 12:30 Uhr | Online per ZOOM

 

5. "Digital Friday": Webinar-Reihe zu den Themen Digitalisierung und KI in der Sozialwirtschaft | Modul 6: Q&A-Session

Termin: 20.03.2026 | 11:00 Uhr – 12:00 Uhr | Online per Microsoft Teams

 

6. "Richtig prompten: von einfachen Abfragen hin zum Formulierungs-Assistenten" 

Termin: 24.03.2026 | 11:00 - 12:30 Uhr | Online per ZOOM

 

7. "TI für die Reha kommt – jetzt starten und von den Learning der TI-Anbindung der Pflege lernen"

Termin: 10.06.2025 | 13:00 – 15:00 Uhr | Online per ZOOM

 

8. Save the date: „20 Jahre Fachtagung Sozialinformatik“ – Jubiläums-Event

Termin: 18.06.2026 bis 19.06.2026 | Priesterseminar der Diözese Eichstätt
 

 


Hingesehen: Fachgruppen-News

Fachgruppe „KI": Bitte um Bereitstellung „KI-Leitlinien" sozialer Organisationen

In den beiden letzten Fachgruppen-Sitzungen des Jahres präsentierten die Mitglieder Laura Goretzka, Roderick Bojanowski und Thordis Eckhardt ihre Arbeitsergebnisse „Persona in der Sozialwirtschaft" und zeigten in diesem Kontext die Herausforderungen auf, die KI in den jeweiligen Bereichen bereithält und die es zu lösen gilt. Die Ergebnisse stehen den FINSOZ-Mitgliedern exklusiv zur Verfügung.

Des Weiteren berichtete Thordis Eckhardt über die ersten Ergebnisse der FINSOZ-Umfrage KI-Leitlinien in sozialen Organisationen" und bat alle Mitgliedsorganisationen, ihre KI-Richtlinien für FINSOZ-Mitglieder im geschützten Raum als Input und zur Anregung bereitzustellen. „KI-Spender" können ihre Leitlinien gern per Mail senden an: thordis.eckhardt@finsoz.de.
Anschließend tauschten sich Henning Golldack als Leiter der Fachgruppe und die Gruppenmitglieder über die aktuellen KI-Themen, Herausforderungen und Lösungen aus und nahmen eine erste Priorisierung möglicher Themen für das Jahr 2026 vor. 

 

Terminplanung Fachgrupensitzungen 2026

Hier geht es zur Terminplanung der Fachgruppe KI im kommenden Jahr: Geplant ist eine Präsenzveranstaltung im Februar 2026 sowie 3 x Online-Termine: https://lnkd.in/eJwR-3Kd
Wir bitten um rege Beteiligung
und freuen uns sehr auf die Fortsetzung 2026!

Der Gruppe beitreten können Sie hier: > Anmeldung

 
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Fachgruppe „Digitales Arbeiten in der Sozialwirtschaft" 

Die Mitglieder der Fachgruppe haben seit Sommer 2025 in sieben Arbeitsgruppensitzungen in den beiden Untergruppen „Datenstrategie" und „Wissensmanagement" gearbeitet:
In der Gruppe "Datenstrategie" wurde an der Erstellung eines „Praxisleitfaden für effiziente Geschäftsprozesse und rechtskonforme Datennutzung" gearbeitet. Er gibt praxisnahe Einblicke und Unterstützung zum systematischen Aufbau einer Datenstrategie für Organisationen der Sozialwirtschaft, die die vier Kernbereiche Grundlagen, technische Architektur, operative Umsetzung und strategische Anwendungsszenarien umfasst. Das Dokument erscheint im 1. Quartal des kommenden Jahres.

Die Untergruppe „Wissensmanagement" beschäftigte sich mit Use Cases und Methoden zur Wissensvermittlung. Im Fokus stand der Informationsaustausch zu Herausforderungen, Technologien und Lösungsoptionen. Die ersten Ergebnisse wurden in einem „Methodenkoffer" zusammengestellt und stehen FINSOZ-Mitgliedern exklusiv zur Verfügung.

Im kommenden Jahr geht der Austausch in Richtung „Best Practices" und Use Cases weiter.
An einer Mitarbeit Interessierte können sich unter folgenden Links an der Fachgruppe beteiligen. 

Terminplanung Fachgruppensitzungen 2026

> Terminumfrage: https://nuudel.digitalcourage.de/Vol72gvsoMd4jQeH
> Beitreten: Anmeldung

 
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Fachgruppe „IT-Compliance" 

Am 30. Oktober 2025 fand beim FINSOZ-Mitglied digatus das letzte Treffen der Fachgruppe „IT-Compliance“ in diesem Jahr statt.
Für das Jahr 2026 stehen zwei zentrale Arbeitsvorhaben im Fokus:
  • Fachpapier zur NIS2-Richtlinie: Die Fachgruppe erarbeitet derzeit ein weiteres Dokument zur NIS2-Richtlinie. Im Mittelpunkt steht eine tabellarische Gegenüberstellung der neuen Anforderungen mit bereits bestehenden IT-Sicherheitsvorgaben, die in unterschiedlichen Regelwerken normiert und heute schon verpflichtend sind. Ziel ist es, Einrichtungen der Sozialwirtschaft eine übersichtliche, anwendungsorientierte Orientierungshilfe an die Hand zu geben, um die eigenen Compliance-Strukturen gezielt weiterzuentwickeln.
  • Entwicklung eines KI-Compliance-Leitfadens: Die zunehmende Nutzung von KI-Systemen stellt auch die Sozialwirtschaft vor neue Fragen: Welche Compliance-Regelungen, IT-Sicherheitsstandards und Datenschutzanforderungen sind bei der Einführung und Nutzung zu berücksichtigen? Die Fachgruppe erarbeitet hierzu einen „KI-Compliance-Leitfaden“, dessen Veröffentlichung für das 2. Quartal 2026 vorgesehen ist. Eine erste inhaltliche Struktur wurde bereits definiert.
 
Fachgruppentermine 2026:
  • 20.01.2026 | 14:00 – 16:00 Uhr | Online
  • 13.03.2026 | 09:30 – 15:30 Uhr | Bielefeld
  • 02.06.2026 | 14:00 – 16:00 Uhr | Online
  • 05.11.2026 | 09:30 – 15:30 Uhr | Münster
 

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Fachgruppe Interoperabilität

Untergruppe PeBeM: Unsicherheiten bei den Anforderungen für die Umsetzung

Das neue Personalbemessungsverfahren (PeBeM) nach § 113c SGB XI definiert, welches Personal mit welchen Qualifikationen in vollstationären Pflegeeinrichtungen für die Pflege maximal eingesetzt werden kann. Eine entsprechend angepasste Arbeitsorganisation wurde im Rahmen eines Modellprojekts unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Rothgang an der Universität Bremen in Piloteinrichtungen erprobt.

Das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) wurde am 6. November 2025 vom Bundestag in einer gegenüber den ersten Fassungen abgeänderten Fassung verabschiedet. 

Aktuelle Informationen zu den Änderungen gab es am 14. November in einem Online-Meeting für die Mitglieder der FINSOZ-Fachgruppe PeBeM. Hier berichteten Prof. Rothgang und Thomas Kalwitzki von der Uni Bremen über die letzten Änderungen im Gesetzestext und mögliche Konsequenzen für die Umsetzung.

Die Fachgruppe wird das Thema weiter inhaltlich bearbeiten und trifft sich Online zum Thema „PeBeM: Organisation und Prozesse"

Termin: 30.01.2026
Uhrzeit: 08:00 Uhr
Ort: Online-Meeting (ZOOM)
Referenten: Prof. Dr. Heinz Rothgang & Thomas Kalwitzki 
 
Interessenten für die Teilnahme an diesem Arbeitskreis können sich beim Fachgruppenleiter Helmut Ristok, per Mail unter helmut.ristok@finsoz.de, für eine Mitarbeit anmelden.

 

Untergruppe e-Abrechnung / e-LNW: 

Geänderter Zeitplan für die Umsetzung der e-Abrechnung für SGB V und SGB XI

Die nach der Einführung der e-Abrechnung / e-LNW im SGB XI geplante Übernahme in den Bereich SGB V hat sich von Kassenseite zu einem größeren Projekt ausgeweitet. Hier ist geplant, auch die Abrechnung auf ein modernes XML-Format umzustellen und zusätzlich Korrekturrechnungen und ein integriertes Fehlerverfahren zu implementieren.

Die Termine für die Umsetzung sind derzeit wie folgt:

  • 01.02.2026: Fertigstellung der Spezifikation
  • 01.02.2027: Start des Probebetriebs
  • 01.02.2028: verpflichtender Einsatz der XML e-Rechnung / e-LNW

Dabei sollen Spezifikation und Termine mit dem Bereich SGB XI synchronisiert werden.

 
 
 

FINSOZ for Future 

Neue Mitglieder

Wir freuen uns über einen steten Mitgliederzuwachs und stellen Neuzugänge kurz vor. Die folgenden Texte wurden uns von den jeweiligen Unternehmen zur Verfügung gestellt; sie stellen keine Meinungen oder Empfehlungen von FINSOZ dar.

 

EXEC IT Solutions GmbH    

Das Zusammenspiel in karitativen Organisationen zwischen Führung, Mitarbeitenden, Gremien sowie allen ehrenamtlich Tätigen ist eine der tragenden Säulen des Erfolgs. Mit mantau lassen sich Kommunikation und administrative Aufgaben einfacher, schneller und mit mehr Übersicht bewältigen, gemeinsames Handeln spürbar verbessern. Für Zeitersparnis und Personalentlastung, schlanke Prozesse, mehr Effizienz sowie eine neue Qualität gemeinsamer Leistungen. Mantau ist eine Kollaborationslösung für Gruppen, eine Kombination aus Messenger, Cloud-Speicher, Terminplaner sowie universellem Formular- und Digitalisierungstool – und ermöglicht die exakte Abbildung jeglicher Organisationsformen. DSGVO-Konformität, sichere Verschlüsselung und der Betrieb in zertifizierten deutschen Rechenzentren machen mantau zur idealen Lösung für die Sozialwirtschaft.
 
 
 

Ledder Werkstätten gGmbH   

Die Ledder Werkstätten gGmbH ist ein Sozialdienstleister für Menschen mit geistigen und/oder psychischen Behinderungen. Gesellschafter sind der Evangelische Kirchenkreis Tecklenburg und die Diakonie West. Als großer Sozialdienstleister begleiten sie aktuell über 1.200 Menschen mit einer geistigen, psychischen und/oder körperlichen Behinderung. Sie machen Arbeitsangebote in 17 Betriebsstätten und halten rund 500 Wohnangebote sowie vielfältige Therapie-, Senioren- und Freizeitangebote vor. Als größter Arbeitgeber der Stadt Tecklenburg beschäftigen die Ledder Werkstätten fast 600 Arbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer. Das Tochterunternehmen ist die Reha GmbH für Sozialpsychiatrie in Lengerich.

Website: Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

 

 
Evangelische Heimstiftung GmbH 

Die Evangelische Heimstiftung ist das größte diakonische Pflegeunternehmen in Baden-Württemberg. Als Arbeitgeberin sind sie stolz auf 10.700 Mitarbeitende und 850 Auszubildende, die 15.000 Menschen in 173 Einrichtungen betreuen. Als Dienstleisterin bietet die Stiftung Menschen gute Pflege in elf Residenzen, 92 Pflegeheimen, 40 Mobilen Diensten, 27 Tagespflegen, 65 Betreuten Wohnanlagen sowie in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe, einem Bildungszentrum und einer Rehaklinik. Mit der Tochtergesellschaft ABG verfügt sie über einen bundesweiten Einkaufsverbund mit 7.000 Mitgliedern. Die Tochter HDG übernimmt als gemeinnütziges Serviceunternehmen mit 800 Mitarbeitenden hauswirtschaftliche Dienstleistungen.

 
 
 
 

News aus dem Projekt pulsnetz

Von der Pflicht zur Kür: FINSOZ zieht Top-Bilanz der bisherigen Arbeit

Das dritte von vier Projektjahren geht zu Ende und wir ziehen eine Top-Bilanz: FINSOZ als Vorhabenpartner hat die Soll-Vorgaben in Bezug auf die Teilnehmerzahlen – ein Jahr vor dem Ende – bereits jetzt erfüllt. Bis zum Abschluss des Projektes arbeiten wir weiterhin aktiv und ambitioniert an zielführenden und kreativen Seminaren, inspirierenden Events und praxisnahem Wissenstransfer für alle Teilnehmenden.

Bleiben Sie dran und nutzen Sie im voraussichtlich letzten Projektjahr noch das vielseitige und kostenfreie Angebot des Projekts pulsnetz MuTiG: Erweitern Sie zum Beispiel Ihr praktisches Wissen über Künstliche Intelligenz, machen Sie sich im Training zum Changemanagement fit für Veränderungsprozesse oder erarbeiten Sie gemeinsam mit uns eine komplette Digitalisierungsstrategie.

Eine Übersicht über alle Schulungsthemen und sämtliche bereits gesetzten Termine für das Jahr 2026 finden Sie hier.

 

pulsnetz goes international: Nele Stock hält Fachvortrag in Abu Dhabi

Wissenstransfer: Nele Stock, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei FINSOZ, hat gemeinsam mit pulsnetz-Projektkollegin Désirée Neeb von der Hochschule Hof und Prof. Dr. Dietmar Wolff das Paper „Transforming Healthcare through Digital Competencies: A practice-based Model for organizational Change“ verfasst und auf der „International Conference on Health and Social Care Information Systems and Technologies (HCist 2025) vor einem internationalen Publikum in Abu Dhabi präsentiert. Hier wurde noch einmal deutlich, wie entscheidend die Kombination aus individueller Kompetenzentwicklung, organisationalem Lernen und struktureller Anpassung ist, damit eine nachhaltige digitale Transformation in der Sozialwirtschaft gelingen kann.

 
 
 

Neues von den Kooperationspartnern 

Vorgestellt: Events unserer Kooperationspartner                                 

FINSOZ arbeitet eng mit Kooperationspartnern zusammen, um neues Wissen zu vermitteln, Mitarbeitende weiterzubilden und technisches Know-how zu fördern.
 
Im Folgenden finden Sie Angebote unserer Kooperationspartner im Überblick:
 

AWV – Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e. V.  

 

AWV-Projektgruppe „Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und Asylsuchenden“, Projektgruppentreffen

 

AWV-Arbeitskreis „Bürokratieentlastung und Digitalisierung des Dritten Sektors und des bürgerschaftlichen Engagements“, Arbeitskreistreffen
 
Weitere AWV-Veranstaltungen sowie Termine der Arbeitskreise und Projektgruppen finden Sie auf der AWV-Website unter: https://www.awv-net.de/aktuelles-veranstaltungen.
 
 
Deutsche Gesellschaft für Management und Controlling in der Sozialwirtschaft e.V.  

 

Die DGCS bietet auch 2026 wieder die drei beliebten Veranstaltungsformate rund um die Themen Management und Controlling in der Sozialwirtschaft an. 
Informationen und Anmeldungen auf der dgcs-Website unter: Unsere Veranstaltungen | DGCS